Was ist Erziehung?: Ein kurzer Überblick

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GRIN Verlag, Aug 29, 2003 - Education - 12 pages
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Zwischenprüfungsarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein, Note: 1,7, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Institut für Pädagogik), 1 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Definition der Erziehung ist in der Pädagogik äußerst umstritten. Es gibt keinen feststehenden Begriff der Erziehung, da dieser stark von der pädagogischen Auffassung bzw. Richtung abhängt, die der Betrachter vertritt. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es nach der Aufklärung und der Emanzipation schwer wurde, Erziehung als „Führung“ zu Haltung und Einstellung zu legitimieren, da sich das Weltbild von „gottgewollter Ordnung“ in „vernunftbegabte Selbstverantwortlichkeit“ wandelte. Diese Arbeit hat zum Ziel, die polarisierenden Perspektiven zu Erziehung konkret zu benennen und zu erläutern. Zum einen wird das Verständnis der Erziehung als selbstgesteuerter Prozess individueller Entwicklung (Prinzip des Wachsenlassens), vertreten durch Rousseau und Dewe, vorgestellt. Zum anderen beleuchtet die Arbeit den Begriff der Erziehung als direkte, aktive Einwirkung (Anpassung an die Gesellschaft), wie von Durkheim vertreten wurde. Um den Begriff der Erziehung weiter fassbar zu machen, wird anschließend auf wesentliche Elemente von Erziehung sowie den Einflussfaktoren eingegangen, denen Erziehung in besonderem Maße ausgesetzt ist. Die Beschreibung der Wirkung und Funktionsweise des Einflussfaktors "Beratung" im erzieherischen Prozess bildet den Abschluss dieser Arbeit.
 

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Æ Erziehung Aggression aktiv Alleinerziehende Anlässe anomischen Ansatz Arbeitslosigkeit Asymmetrische Interaktionssituation Auffassung bedeutet Begriff der Erziehung Beratung als Erziehungshilfe bestimmte Handlung Bewältigung Beziehung Bezugspersonen Buch der Menschlichkeit Dalai Lama Demographische Veränderungen direkte Einwirkung EB aufsuchen eigene Person Eigenschaften Einflüssen Einflussfaktoren eingehen Elemente der Erziehung Eltern Emanzipation entwickelt erzieherisch tätig erzieherisches Handeln Erziehung als direkte Erziehungsziele Faktoren Familie Familienformen Familienkonstellationen Freiheit geisteswissenschaftl gesamten gesellschaftlichen Normen gesellschaftlichen Situation gibt Glück Heranwachsende heute Hilfe Impulsgeber Industriestaaten infolge innerfamiliäre Intentionalität Jahre John Dewey Kind Klienten Kontext kritisch Leistungen Max Durkheim Menschen Milieu Missbilligungen modernen Gesellschaft Modernisierung Moral Morallehre muss Natur negativen Normvermittlung Notwendigkeit pädagogischen Richtungen partnerschaftlichen Pluralisierung von Lebenswelten Positionen des Erziehungsbegriffs positiv private Rentenvorsorge Probleme Problemlagen Prozess individueller Entwicklung Rahmen Rousseau Schwierigkeiten Selbstbestimmung selbstgesteuert soziale Situation Sozialisation Sozialstatus Stabilität ständig stark Stiefelternfamilien Tatbestand Tatsache Trennung und Scheidung Überalterung Umgang unserer Unsicherheiten Verhalten Verhaltensnormen vielerlei Vielzahl Wachsenlassens Welt weniger Wesensart zielgerichtet Zögling Zusammenlebens

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