Was tun wenn die Depression vor der Tür steht? – Wir machen einfach nicht auf!: Warum junge Erwachsene die Weltwirtschaftskrise scheinbar ignorieren

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GRIN Verlag, Feb 7, 2012 - Business & Economics - 6 pages
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Rezension / Literaturbericht aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1,3, Technische Hochschule Wildau, ehem. Technische Fachhochschule Wildau, Sprache: Deutsch, Abstract: Bleicher thematisiert in seinem Vortrag „Die Vision von der intelligenten Unternehmung als Organisationsform der Wissensgesellschaft“ den Paradigmenwechsel von der Industriegesellschaft hin zur serviceorientierten Wissensgesellschaft. Er verdeutlicht einleitend den aktuellen Prozess des Wandels und legt gleichzeitig den Grundstein für die Bildung einer intelligenten Unternehmung, indem er die Rolle des Vertrauens in den Vordergrund stellt. „Geschenktes Vertrauen ist ein äußerst flüchtiges Gut: Wird es enttäuscht, fühlt sich der Vertrauensgeber als Vorleister nur zu leicht versucht, nunmehr Misstrauen zu entwickeln.“ (Bleicher, 2009, S.74) Reflektiert man dieses Verhalten auf die aktuelle Debatte um die sogenannte Vertrauenskrise lassen sich ggf. Schlüsse hinsichtlich der Ursachen dieser Krise finden. In Zeiten eintretender Strukturbrüche, sind vor allem die mikropolitischen Kräfte innerhalb einer komplexen Organisation nach Bleicher ausschlaggebend für das Versagen, da hier „nicht die Problemlösung an sich im Mittelpunkt steht, sondern die angestrebte Verschiebung von Machtpositionen einzelner ,Players‘ zu ihren Gunsten.“ (Bleicher, 2009, S.74) Da derartige Managemententscheidungen charakteristisch für den wirtschaftlichen Globalisierungsprozess der letzten Jahre waren, könnten diese Muster die jungen Arbeitnehmer in Ihrer Wahrnehmung beeinflusst haben, so dass nun Ursachen und mögliche Konsequenzen der aktuellen Wirtschaftskrise auf bereits sensibilisierte Ohren stoßen. Abschließend kommt Bleicher zu dem Ergebnis, dass durch den Wandel immaterielle Prozesse im Management zunehmend an Bedeutung gewinnen. Offen bleibt jedoch, wie die erforderlichen Rahmenbedingungen gerade in turbulenten wirtschaftlichen Zeiten zu realisieren sind. Tanja Machalets „Bildungsabschlüsse am internationalen Arbeitsmarkt“ basiert auf einer empirischer Erhebung von konkurrierenden Bildungsabschlüssen für gleiche oder verwandte Positionen im repräsentativen luxemburgischen Finanzdienstleistungssektor.
 

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