Was versteht Walter Benjamin unter Aura und was unter technischer Reproduzierbarkeit? Wie lässt sich der enorme Einfluss des Kunstwerkaufsatzes auf die gegenwärtige Kunst anwenden?

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GRIN Verlag, 2012 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,5, Universitat Basel, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Note nach deutschem Notensystem, Abstract: Das Bedurfnis der Menschheit nach Reproduktion von Gegenstanden oder gar der Imitation von Verhaltensweisen scheint eine im menschlichen Organismus selbst manifestierte Eigenschaft zu sein, die uns das Uberleben in einem bestimmten und abgegrenzten Raum erleichtern soll. Die Herstellung uniformer Werkzeuge, militarischer Waffensysteme und die stilistischen Gemeinsamkeiten im Bereich der Baukunst zeugen schon fruh vom menschlichen Trieb zum Rationalismus, ganz im Sinne der McLuhanschen Prothesentheorie. Sich dieser historischen und jungst sogar medienwissenschaftlichen Ereigniskette bewusst, unterscheidet Walter Benjamin in seinem Kunstwerkaufsatz explizit zwischen Original, Nachbildung und technischer Reproduktion. Die Darlegungen Benjamins, welcher vom Haus aus als Kunstkritiker gilt, verleiten nur allzu leicht dazu, den Uberblick zu verlieren. Daher bietet es sich an, die von ihm aufgefuhrten Begrifflichkeiten separiert zu analysieren und im Anschluss verstarkt auf die Auswirkungen seines Aufsatzes in Bezug auf die heutige Kunst-, Medien- und Bildtheorie einzugehen. Ob und in welcher Art und Weise seine Arbeit noch heutzutage Aktualitat besitzt, soll im Folgenden an Hand von kritischen Denkansatzen und den Arbeiten von Andy Warhol und Douglas Crimp betrachtet werden. Um in angemessenem Masse den medienrevolutionaren Charakter seiner interdisziplinaren Werke hervorzuheben, wird der unabstreitbaren Relevanz der Erfindung Gutenbergs bezuglich technischer Reproduktion, zumindest in dieser Arbeit und entgegen der gangigen Praxis, kein bis wenig Platz zur Erorterung bereitgestellt
 

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