"We seken faste after felicitee. But we goon wrong ful often, trewely": Chaucers Canon ́s "Yeoman ́s Tale" als Metapher einer Sinnsuche

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Anglistik - Linguistik, Note: 1,3, Universitat Trier (Fachbereich Anglistik), 11 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Chaucers Canon's Yeoman's Tale gehort zu unrecht zu den vereinzelten Canterbury Tales, denen von der Kritik - wenn man in der Chaucer-Rezeption uberhaupt davon sprechen kann - wenig Beachtung geschenkt wurde. War dies doch der Fall, so gingen die interpretatorischen Ansatze oftmals nicht sehr weit und erschopften sich in einer, zweifellos wichtigen, historischen Einordnung. Folgerichtig wurde die Tale zumeist betrachtet als eine historische Quelle zum Themenkomplex Alchemie im Mittelalter - und als eine Abrechnung mit 'falschen', weil nur von ihrer Goldgier geleiteten Alchemisten, der man eine personliche Racheabsicht Chaucers zugrunde legte. Erst in den letzten Jahren erweiterte sich das Blickfeld der Rezipienten, und es kamen andere oder doch zumindest weitere Deutungsmoglichkeiten ins Spiel. Die vordergrundige Handlung wurde zunehmend 'demaskiert' und gedeutet als eine versteckte, selbstreflexive Auseinandersetzung und Abrechnung Chaucers mit seinem bisherigen Leben und Tun. In der vorliegenden Arbeit werde ich ahnlich vorgehen. Um Hintergrunde und Kontext zu verdeutlichen, beschaftige ich mich zunachst mit dem historischen Rahmen, vor dessen Hintergrund die Handlung sich abspielt. Uber die Auseinandersetzung mit Chaucers Quellen und eventuellen Vorbildern fur seine Figuren, die Frage nach der Gattungszugehorigkeit der Tale und 'technischen', d.h. sprachlichen Details, komme ich schliesslich zur Kernfrage: Wofur steht die Alchemie? Und was ist die Geschichte 'hinter der Geschichte'?"

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