Webliteralität: Lesen und Schreiben im World Wide Web

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Joerg Dieter, 2007 - Language and the Internet - 212 pages
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Dies ist ein Buch über Websites. Es handelt davon, wie sie gelesen und geschrieben werden und wie man das lernen kann. Der Redakteur einer Tageszeitung geht mit Sprache anders um als der Autor eines Romans. Der Grund dafür ist einfach: Tageszeitungen und Romane erfüllen ganz verschiedene Funktionen im kommunikativen Prozess, sie werden unterschiedlich gelesen, daher müssen sie sprachlich auch anders gestaltet werden. Websites stellen eine besondere Form des sprachlichen Ausdrucks dar, die sowohl an ihre Leser als auch an ihre Autoren ganz neue Anforderungen stellt. Vor diesem Hintergrund setzt sich dieses Buch mit folgenden Fragen auseinander: -8226; Wie hat sich das World Wide Web entwickelt? -8226; Wie lässt sich sein überwältigender Erfolg erklären? -8226; Wie unterscheidet sich die Rezeption von Websites vom Lesen anderer Texte? -Welche Unterschiede gibt es zwischen dem Schreiben von Texten für Websites und dem Schreiben von Texten für andere Medien? -8226; Wie lassen sich Websites beschreiben, bewerten und optimieren? -8226; Sollte das Gestalten von Websites im Schulunterricht gelehrt werden? -8226; Welche Kompetenzen werden zur Gestaltung von Websites benötigt und wie lassen sich diese vermitteln?

 

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Popular passages

Page 148 - ... hauptsächlich kognitive Merkmale im Vordergrund stehen: „In Übereinstimmung mit Weinert25 verstehen wir unter Kompetenzen die bei Individuen verfügbaren und von ihnen erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volationalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können.
Page 40 - Ours is a brandnew world of allatonceness. "Time" has ceased, "space" has vanished. We now live in a global village ... a simultaneous happening.
Page 146 - Bildungsstandards benennen präzise, verständlich und fokussiert die wesentlichen Ziele der pädagogischen Arbeit, ausgedrückt als erwünschte Lernergebnisse der Schülerinnen und Schüler. Damit konkretisieren sie den Bildungsauftrag, den Schulen zu erfüllen habe ... Bildungsstandards greifen allgemeine Bildungsziele auf.
Page 104 - Mature writing involves a large number of skills at different processing levels. Adequate mature functioning can be possible only when many of the skills are highly automated and when they are well enough coordinated to permit efficient time-sharing. Neither of these conditions is met in the young writer, and so the young writer, in order to function at all, must employ a structurally simpler system that does not require so much simultaneous and coordinated functioning.
Page 146 - Ausbildungsbestimmungen für Lehrpersonen, Prüfungsrichtlinien usw., so ist nun immer häufiger davon die Rede, die Bildungspolitik und die Schulentwicklung sollten sich am „Output...
Page 115 - Wer allen etwas sagen will, kann nur wenigen Spezifisches sagen. Wer Spezifisches sagt, schließt viele aus.
Page 105 - A stage is simply a form of organization that is preceded or followed by other forms. To suggest that there may be distinct stages in the development of writing abilities is not to suggest that those stages are universal or that they have a necessary order, much less that they are yoked to the Piagetian stages of cognitive development. The stages to be described here have a seemingly natural order to them, but it is quite conceivable that with a different...
Page 192 - Storrer, Angelika (1997): Vom Text zum Hypertext Die Produktion von Hypertexten auf der Basis traditioneller wissenschaftlicher Texte.
Page 172 - Funktionen übernimmt, und das andererseits dazu befähigt „einen Text, abstrahiert vom Hier und Jetzt, über die unmittelbare Schreibzeit und den Schreibort hinaus prinzipiell für jedermann lesbar verfassen zu...
Page 102 - Task Environment Writing Assignment Topic Audience Motivating Cues The Writer's Long Term Memory Knowledge of Topic Knowledge of Audience Stored Writing Plans Text Produced So Far Planning Generating Ideas Organising Information Goal Setting Translating Reviewing Monitor Figure 3.2 The structure of the writing process (after Flower and Hayes) The Flower and Hayes...

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