Wechselwirkungen zwischen Kultur und Wirtschaftsordnung: Geistiges Eigentum in China mit besonderer Betrachtung der Softwareindustrie

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GRIN Verlag, Sep 8, 2006 - Law - 100 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Jura - Andere Rechtssysteme, Rechtsvergleichung, Note: 1,0, Westsächsische Hochschule Zwickau, Standort Zwickau, 128 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Diese Arbeit hat sich zum Ziel gesetzt, zunächst die Zusammenhänge zwischen Kultur und Wirtschaftsordnung und der Ausbildung eines Schutzsystems für Geistiges Eigentum anhand der chinesischen Geschichte aufzudecken. Anschließend werden die Prozesse der Gegenwart aufgezeigt und auf ihr Potential, die effektive Durchsetzung der Schutzrechte des Geistigen Eigentums in China zu ermöglichen, untersucht. Im Dritten Teil wird der Fragestellung nachgegangen, wie sich das im zweiten Teil umrissene Umfeld auf eine konkrete Branche auswirkt. Die Wahl fiel auf die Softwarebranche, da diese innerhalb des chinesischen Zukunftsmarktes Informationstechnologien besonders Wachstumspotential aufweist. Die Arbeit ist folgendermaßen gegliedert. In der Einführung werden die juristischen Grundlagen erläutert, die Entstehungsgeschichte der Geistigen Eigentumsrechte in Europa skizziert, auf die wirtschaftliche Bedeutung und Verletzungen dieser Rechte eingegangen. Der zweite Teil befasst sich mit dem Immaterialgüterschutz in China. So werden im sechsten Kapitel die zuständigen Institutionen beschrieben, anschließend die geschichtliche Entwicklung und der ideologisch, kulturelle Umfeld aufgezeigt. In einem Vergleich mit Europa wird dargelegt, welche Faktoren für die unterschiedliche Entwicklung ausschlaggebend waren. Kapitel Neun untersucht die aktuellen Entwicklungsprozesse und die Auswirkungen der historisch gewachsenen Institutionen auf die Gegenwart. Im zehnten Kapitel werden weitere Durchsetzungsschwierigkeiten aufgezeigt. Der letzte Teil widmet sich der Softwarebranche. Zunächst erfolgt eine Beschreibung des Marktes und des Ausmaßes der Softwarepiraterie. Wie Hersteller von Computerprogrammen mit diesem Problem umgehen, wird in Unterkapitel 11.3 erläutert. Nach einem Blick auf die von der Zentralregierung zur Stärkung der Softwarebranche unternommenen Maßnahmen, erfolgt eine Betrachtung des Verhaltens chinesischer Softwarenutzer, in dem sich die im Zweiten Teil der Arbeit erläuterten kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Prägefaktoren widerspiegeln. Die Arbeit beschäftigt sich sowohl mit dem Urheberrecht, als auch mit Patent-und Markenrechten da diese drei für die überwältigende Mehrheit der Unternehmen relevant sind und die Abgrenzung zwischen ihnen zunehmend verwischt. Da der dritte Teil sich auf die Softwareindustrie konzentriert, soll das Urheberrecht darin besonders hervorgehoben werden.
 

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Contents

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