Wegbereiter der Gotik - Die Kathedrale von Chartres

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GRIN Verlag, Feb 7, 2005 - Architecture - 51 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Kunst - Architektur, Baugeschichte, Denkmalpflege, Note: 1,0, Fachhochschule Ottersberg (Friedrich von Schiller Institut e.V.), Veranstaltung: Kunstpädagogische Studium, 30 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der gotische Dom ist ein Bild der Seele und ihrer Sehnsucht nach dem Göttlichen. Er ist der erste Bau, der sich von allen antiken Traditionen befreite, ausschließlich christlichen Gedanken entsprang und eine metaphysische Wahrheit transparent werden läßt. Was als ein urplötzlicher Impuls in der Gestaltung des Innenraums aus durchlichteten Wänden auftritt, entspringt einer Verbindung zur unkörperlichen Welt farbigen Leuchtens, dessen Lichtquelle dem Menschen unzugänglich ist. Der gotische Dom ist die Hülle für das am Altar vollzogene Mysterium. In der folgenden Darstellung gebe ich einen allgemeinen Überblick der grundlegenden Wesensmerkmale der Gotik anhand der Kathedrale von Chartres. Dieser exoterische Teil der Arbeit gibt einen geschichtlichen Überblick über die Stilepoche der Gotik und ihre unterschiedliche Ausformung in den verschiedenen europäischen Ländern. Die typischen gotischen Stilelemente wie beispielsweise Spitzbogen und Kreuzrippengewölbe werden auf die Hauptmerkmale des gotischen Baustils bezogen, die gekennzeichnet sind durch Massenerleichterung, Vertikalisierung des Raumes und Auflösung der Raumgrenzen. Das 4. Kapitel stellt in gewisser Hinsicht einen Bruch dar. Der Focus liegt auf der Kathedrale von Chartres. Dieser esoterische Teil widmet sich den Auffälligkeiten und den Geheimnissen dieses Bauwerks. Im Gegensatz zu den vorangehenden Kapiteln werden keine allgemeingültigen Merkmale der Gotik dargestellt, sondern sehr spezielle, individuelle Aspekte, die bei einem Besuch der Kathedrale nicht zwangsläufig ins Auge fallen. Geleitet hat mich die Überzeugung, dass die Kathedrale von Chartres für diese neue Stufe des Tempelbaus wegweisender Ausgangspunkt, Urbild und Vollendung zugleich ist.
 

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I
II
III
3
IV
13
V
37
VI
40
VII
42

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