Wege 'neuer Musik' - Zur Verbreitung neuer musikalischer Formen und Stile

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GRIN Verlag, Mar 18, 2008 - Music - 20 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,0, Universität Potsdam (Institut f. Künste u. Medien), Veranstaltung: Ausgewählte Themen der Musiksoziologie, 17 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach der Wende zum 20. Jh. ist das wirklich Neue der veränderte Anspruch von Musikproduzenten, sich nicht mehr nur als Stilfrage in der Gattungsgeschichte zu formieren, sondern die Frage nach der Möglichkeit überhaupt noch ́sinnvoller ́, tonaler Komposition zu stellen. Neue Musik, dass kann auch nicht nur Zwölftonmusik beinhalten. Vielmehr muss dieses Kompositionsverfahren als der entscheidende Schritt betrachtet werden, auf die harmonische Modulation zu verzichten, und statt dessen, auch in selbstbereiteten Zwängen, auf den gesamten Tonvorrat zugreifen zu können (so paradox sich das auch anhören mag). Ich sehe in der Schönbergschen Entwicklung ausschließlich den radikalen Bruch, einen entschiedenen Neubeginn – dabei stellt Musik sich nicht mehr als Gattung und damit an die Geschichte gebunden dar, sondern stellt jetzt das Material an seinen besonderen Zweck gebunden zur Verfügung. Die eher kultur- als musikwissenschaftliche Frage dieser Hausarbeit ist, warum es überhaupt Neue Musik gibt, und warum sie nicht den Sprung, außerhalb der kleinen Expertenkultur, in den allgemeinen Kunstdistributionsapparat schaffte (wie etwa moderne Malerei), und wenn sie doch Spuren und Einschnitte hinterließ, wo sie dies tat und mit welchen Ansätzen.
 

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