Weibliche Geschlechterambivalenz und männliche Homoerotik in Franz Kafkas Fragment "Der Verschollene"

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GRIN Verlag, 2009 - 84 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Universitat Mannheim (Neuere Germanistik I), Veranstaltung: Amerikaromane, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit sollen nicht nur explizit die Frauenfiguren und ihre Reprasentation von Weiblichkeit des fruhen 20. Jahrhunderts fokussiert werden, Ziel ist es ebenso, in dem Romanfragment Der Verschollene" die Geschlechterrollen unter Berucksichtigung der Prasentation von Sexualitat und Macht zu analysieren. Nach eingehender Ausarbeitung der weiblichen Charaktere und ihre Darstellungsformen in Bezug zur Hauptfigur Karl Rossmann im ersten Teil, folgt im zweiten Teil die Abhandlung homoerotischer Tendenzen in den Mannerverbindungen. Der Leitfaden zu dieser Analyse bildet die Annahme, das Kafkas Amerika"-Roman, laut Susanne Hochreiter antipatriarchale' dekonstruktive" Elemente beinhaltet, denn seine Figuren seien im Stande, die gegebenen Grenzen damaliger Geschlechterstereotypen zu verwischen und zu verwirren. Wie es Susanne Hochreiter weiterhin treffend im Jahre 2007 formulierte, ist [es] an der Zeit, die Analyse von der [festgestellten] Durchlassigkeit und Bruchigkeit der Geschlechterkonzeptionen auf die mannlichen Figuren auszudehnen und noch konsequenter abseits von psychologisch-biografischen Bezugen vom Autor zu entwickeln." Daher beansprucht diese Arbeit im Folgenden einen genuin textanalytischen Zugang und beschaftigt sich nach den Untersuchungen zu ambivalenten weiblichen Geschlechterrollen im ersten Teil, ausgiebig mit der in der Sekundarliteratur oft ausgesparten mannlichen Homoerotik zu Kafkas Werk Der Verschollene"
 

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