Weiblichkeitsbilder in Goethes Skandalroman "Die Wahlverwandtschaften"

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GRIN Verlag, 2011 - 44 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1, Universitat Salzburg (Fachbereich Germanistik), Veranstaltung: Einfuhrung in die Fem. Literaturwissenschaft, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: In der folgenden Arbeit wird Johann Wolfgang von Goethes Roman 'Die Wahlverwandtschaften' auf die darin enthaltenen Weiblichkeitsbilder untersucht. Die theoretische Leitlinie soll dabei der von Silvia Bovenschen entwickelte Rahmen zur Festschreibung von Weiblichkeitsbildern in ihrem Buch 'Die imaginierte Weiblichkeit Exemplarische Untersuchungen zu kulturgeschichtlichen und literarischen Prasentationsformen des Weiblichen' sein., Abstract: In der folgenden Arbeit mochte ich Johann Wolfgang von Goethes Roman Die Wahlverwandtschaften" auf die darin enthaltenen Weiblichkeitsbilder untersuchen. Meine theoretische Leitlinie soll dabei der von Silvia Bovenschen entwickelte Rahmen zur Festschreibung von Weiblichkeitsbildern in ihrem Buch Die imaginierte Weiblichkeit Exemplarische Untersuchungen zu kulturgeschichtlichen und literarischen Prasentationsformen des Weiblichen" sein, das im Proseminar vorgestellt wurde. Goethes Roman wurde bei seinem Erscheinen im Herbst 1809 von der damals vorwiegend weiblichen Romanleserinnenschaft als Skandalbuch" aufgenommen. In einem Briefwechsel zwischen Pauline Wiesel und Rahel Varnhagen zeigt sich das Unbehagen, das beide Frauen bei der Lekture uberkommt. Ursula Krechel spricht von einem misstrauischen Instinkt" der in den zeitgenossischen Rezipientinnen beim Lesen der Wahlverwandtschaften erwacht. In diesem Zusammenhang fallt bei Krechel auch das Stichwort, das in der folgenden Beschaftigung mit den Theorien von Silvia Bovenschen noch eine Rolle spielen wird: Mythologisierung. Ein Begriff, der den Frauen der damaligen Zeit wohl nicht gelaufig war, ein Symptom das Krechel aber durch Bettina von Arnim in einem Brief an Goethe treffsicher diagnostiziert sieht. (vg"
 

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