Welche Bedeutung hat die interpersonale Kommunikation für die Vermittlung medial verbreiteter Ereignisse und deren Beeinflussung auf Einstellungen, Meinungen und Verhalten?

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GRIN Verlag, Sep 18, 2006 - Language Arts & Disciplines - 25 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation, Note: 2,0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Veranstaltung: Seminar: Medientheorie, 27 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine Frau sitzt in einem Kaffee und sieht auf der gegenüberliegenden Seite der Straße ein Werbeplakat der CDU, auf dem Angela Merkel abgebildet ist. Sie grinst, weil die CDU und damit die Partei, die sie gewählt hatte, die Landtagswahl von Nordrein-Westfalen gewann. Jetzt wo neue Bundestagswahlen angesetzt sind, hofft sie, daß es endlich mal eine weibliche Bundeskanzlerin geben wird. Woher wusste diese Frau damals, daß Landtagswahlen stattfinden würden und woher hat sie die Informationen erlangt, um eine Entscheidung zwischen den Parteien treffen zu können? Hat sie die Nachrichten in den Medien verfolgt oder wurde ihr von diesen Ereignis von Personen aus ihrer unmittelbaren Umgebung berichtet? Trifft vielleicht sogar beides zu? Wenn ja, mit welchen Personen aus dem eigenem Umfeld bespricht man solche aktuellen Themen? Aufgrund welcher Faktoren hat sie sich für die Wahl der CDU entschieden? Wurde sie beeinflußt? Von wem? Von den Massenmedien oder durch interpersonale Kommunikation? Durch Studien der Columbia-Schule musste das Konzept des Publikums als „Masse“, daß seine Informationen nur durch die Medien bezieht, isoliert von den anderen Rezipienten ist und dadurch direkt von den Massenmedien beeinflußt wird, revidiert werden. Dagegen wurde die Bedeutung des sozialen Kontextes durch die Arbeiten hervorgehoben. Die aufgestellte These lautete, daß Primärgruppen und nicht die Massenmedien die Einstellungen, Meinungen und Verhaltensweisen ihrer Mitglieder bzgl. medial verbreiteter Ereignisse beeinflussen. Die Informationen der Massenmedien fließen außerdem nicht direkt zu den Mitgliedern, sondern ein Meinungsführer ist für dessen Verbreitung zuständig. In dieser Arbeit soll diese These, die auf den Ergebnissen der Columbia-Studien aufbaut, anhand des Vergleiches mit den Ergebnissen mehreren Folgestudien anderer Forscher überprüft werden.
 

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2.2.1 Der Informationsfluß Abbildung Arbeitskollegen aufgrund Bedeutung Beinstein bzgl Cliquen Columbia-Schule Community Question Cosmopolitans Darstellung der Columbia-Studien Decatur-Studie Diana Bruns Diffusion of News Diffusionsprozess direkt Drug-Studie Einfluß auf Einstellungen Einstellungen und Verhalten Einstufiger Informationsfluß engen Freunde Entscheidung Ergebnisse Erstinformationsquelle Folgestudien formationsquelle Gesamtnetzwerke Gespräche Givers Granovetter Greenberg Gruppe Gruppenmitglieder und Marginale Hypothese des Zwei-Stufen-Flusses Ideen Inaktiven Informationen Inkonsistenz interper interpersonale Kommunikation interpersonalen Beziehungen Journalism Quarterly Katz und Lazarsfeld Kommunikation auf weniger Kommunikationsnetz konnte Konsum der Massenmedien Kontakte Landtagswahl Lazarsfeld et al major topis Massenkommunikation und interpersonale medial verbreiteter Ereignisse Medien Mediennutzung Meinungsführer Merton Mitglieder Network Netzwerkanalysen News Event nungsführer Opinion Leaders persönlichen Einfluß persönlichen Netzwerke Primärgruppe Public Opinion Quarterly Publikum als Masse Relaisfunktion Renckstorf Rezipienten Robinson RWTH Aachen Schenk Schlussfolgerung schwachen Beziehungen Siehe somit soziale Kreise Soziale Netzwerke starken Beziehungen Troldahl Two-Cycle“-Modell nach Trohldahl Two-Step-Flow of Communication Two-Step-Flow-Hypothese Untersuchungen Veränderung der Meinungsführerkonzeption Wahl Weimann Zwei-Stufen-Fluß der Kommunikation Zwei-Stufen-Fluß-Hypothese

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