Welche Faktoren bedingen den Tod des jungen Hanno Buddenbrook?

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GRIN Verlag, 2010 - 52 pages
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Als repr sentative Seelengeschichte des deutschen B rgertums, von der nicht nur dieses selbst, sondern auch das europ ische B rgertum berhaupt sich angesprochen f hlen konnte, bezeichnete Thomas Mann sein meistgelesenes und meistgeliebtes Buch. Dass er f r seinen ersten und zudem noch sehr umfangreichen Roman 1929 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, verschaffte ihm endg ltig weltweit literarische Anerkennung1. Die vorliegende Arbeit besch ftigt sich eingehend mit der Figur, die die Linie der Buddenbrooks zum Abschluss bringt. Hanno Buddenbrook ist nicht nur der Inbegriff lebensfremder Zartheit und sensiblen K nstlertums, in dessen musikalischen Neigungen der Prozess der Entb rgerlichung sich vollendet 2, sondern auch der Erbe, dessen biologisches Schicksal [es ist], die Genealogie enden zu lassen 3. Urspr nglich wollte sich der Autor auch nur mit der Geschichte des sensitiven Sp tlings Hanno auseinandersetzen, woraus sich die Fokussierung auf diese Figur im vorliegenden Text ergibt4. Konkret wird dreht es sich um die Frage, welche Faktoren Hannos Tod entweder direkt oder indirekt mit beeinflussen und wie er auf diese reagiert beziehungsweise, was er passiv mit sich geschehen l sst. Neben dem physischen Aspekt, der ausf hrlich behandelt werden soll, da Thomas Mann viele Krankheitsbilder verwendet hat, die bei Erscheinen des Romans intensiv erforscht wurden, findet auch eine intensive Auseinandersetzung mit dem physischen Aspekt statt, der Hannos Niedergang bedingt. Die psychische Komponente wird hierbei als ebenso wichtig angesehen wie die physische. Die psychosomatische Wechselwirkung soll im Mittelpunkt der Arbeit stehen und somit ergibt sich der Versuch, Hanno Buddenbrooks Untergang und Lebensfremdheit zu erforschen und zu erkl ren. Abschlie end wird der Versuch unternommen, die herausgearbeiteten physischen und psychischen Faktoren miteinander zu verbinden und somit die gegenseitige Bedingung, sofern sie vorhanden ist, aufzuzeigen. 1 Ottomeyer,
 

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