Welche Konsequenzen ergeben sich aus den neuesten Befunden der Hirnforschung für den Umgang mit dem 'kindlichen Dysgrammatismus'?

Front Cover
GRIN Verlag, Sep 11, 2008 - Psychology - 45 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 2,0, Technische Universität Dortmund, Veranstaltung: Naturwissenschaftliche Grundlagen von Sprache und Sprachwissenschaft, 56 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Mittelpunkt der Hausarbeit steht die Fragestellung, welche Konsequenzen sich aus den neuesten Befunden der Hirnforschung für den Umgang mit dem kindlichen Dysgrammatismus ergeben. Um diese Frage beantworten zu können, sollen im ersten Abschnitt zunächst die neuesten Befunde der Hirnforschung im Hinblick auf die Sprache und das Erlernen der Grammatik dargestellt werden. Im darauffolgenden Abschnitt wird der kindliche Grammatikerwerb dargelegt, wie er in der Regel bei sprachunauffälligen Kindern verläuft. Ferner werden auch die vorgrammatischen Fähigkeiten Beachtung finden, da die neuesten Befunde der Hirnforschung gezeigt haben, dass das Kind bereits mit einer ‚genetischen Grundausstattung’ auf die Welt kommt und un-mittelbar nach der Geburt wesentliche Fähigkeiten besitzt. Die Untersuchungen zum Dysgrammatismus beruhen auf jeweils unterschiedlichen Spracherwerbstheorien. Demzufolge liegt der Fokus des Erkenntnisinteresses auf unterschiedlichen Phänomenen, und die Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Es ist demnach unerlässlich zuerst die einzelnen Spracherwerbstheorien zu erläutern, um im darauffolgenden Abschnitt auf die Untersuchungen zum Dysgrammatismus eingehen zu können. Um das Phänomen des Dysgrammatismus in seiner Komplexität zu erfassen, wird ein Überblick über die Forschung des Dysgrammatismus seit 1901 gegeben. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf der terminologischen Veränderung, auf den Ursachenzuschreibungen sowie auf den Fragen liegen, die in der Dysgrammatismusforschung zur Diskussion stehen. Im Anschluss daran wird unter Berücksichtigung der vorangegangenen Ausführungen zunächst auf die Problematik der Diagnose hingewiesen. Daraufhin wird die entwicklungsproximale Sprachtherapie vorgestellt, die einen ganzheitlichen Ansatz aufweist. Abschließend wird, nachdem die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst wurden, auf Verbesserungsmöglichkeiten im Hinblick auf die Therapie und die Dysgrammatismusforschung eingegangen.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Agrammatismus infantilis Aspekte Äußerungen Band Bedeutung Befunde der Hirnforschung Beispiel Beschreibung Bootstrapping Broca-Areal CHOMSKY CLAHSEN DANNENBAUER 2002 Defekte Delfin demnach dysgrammatisch sprechenden Kindern dysphasische Kinder Entwicklung Entwicklungsphase entwicklungsproximale Sprachtherapie erlernen Ernst Reinhardt Verlag ersten Lebensjahr Erwerb Fähigkeiten Forschung des Dysgrammatismus Frühförderung Funktionen FÜSSENICH GATHERCOLE GEEST Gehirn und Geist Grammatik GRIMM Grohnfeldt Großhirnrinde Grundlagen Hannelore Hinblick implizites Lernen Interaktion Interaktionistische Jahren Kindlicher Grammatikerwerb Kognition kognitiven kognitiven Defiziten Kognitivistische Kognitivistische Ansätze komplexen Lernbarkeitstheorie Liebmann Linguisten Manfred Hrsg Marhold im Wissenschaftsverlag möglich Morphologie morphologische muss Nativismus nativistische Ansatz neuesten Befunde neuronalen Neuronen Noam OLÁH Operationsprinzipien Phänomen des Dysgrammatismus Phase phonologischen Pinker Profilanalyse Psychologie Sätze Schindele Semantik Slobin sodass soll sowie sozialen Spektrum Akademischer Verlag Spezifischen Sprachentwicklungsstörung spontanen Rede sprachauffällige Kinder Sprache Sprachentwicklung Sprachentwicklungsverzögerung Spracherwerb Spracherwerbstheorien sprachliche Input Sprachstörung sprachunauffällige sprachunauffällige Kinder Strukturen Suchodoletz syntaktischen Syntax teilw Theorie Therapie Überblick Universalgrammatik unserer unterschiedlichen Untersuchung verschiedenen verwenden Wehrheim Weismer Wissen Wissenschaftsverlag Volker Spiess

Bibliographic information