Weltanschauungsfreiheit und Tendenzschutz in Theaterunternehmen

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - Rechtsphilosophie, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Note: 1, Universitat Wien, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kunst - was darf die Kunst und wo sind Ihre Grenzen? Die Kunst ist frei - sofern sie nicht gegen geltende Gesetze verstot. So gesehen ist alles Kunst und jeder darf sich Kunstler nennen. Sollte jedoch jemand meinen, dass es sich bei der "Kunst" nicht um Kunst handle, so stellt dies einen Eingriff in die Grundrechte dar. Weltanschauung ist ein sehr weit gefasster Begriff und erstreckt sich uber Bereiche wie Wissenschaft, Moral, Werte, Religion, Brauche, Kultur, Umwelt, Wirtschaft, Philosophie und Politik. Weltanschauungsfreiheit ist ein Grundgesetz bzw. ein Menschenrecht und steht im Zusammenhang mit Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit. Sie steht aber nicht nur im Zusammenhang mit Religion, sondern wie jeder Mensch die Welt betrachtet, interpretiert oder versteht. Weltanschauung in Zusammenhang mit Theater meint auch ein Urteil zu haben und die Meinungsfreiheit im Theater nimmt die Gestaltung und ihren Inhalt in Anspruch. Theater bzw. Kunst ist Unterhaltung und sucht die Auseinandersetzung mit der Offentlichkeit. Nur zu oft wurde das Grundrecht verletzt wie zum Beispiel die "Entartete Kunst im Dritten Reich" oder die massiven Theaterzensuren in den vergangen Jahrhunderten bis hin zur Antike. In den Revolutionsjahren Mitte des 19. Jahrhunderts wurde auch der Ruf nach Meinungsfreiheit samt Theaterfreiheit unter dem Motto der "Egalitat" laut. Diese Freiheiten wurden auch in Osterreich im Jahr 1867 in das Staatsgrundgesetz verankert. Jedoch gab es in den Jahren danach noch immer eine sehr starke Zensur. Im Beschluss der provisorischen Nationalversammlung vom 30. Oktober 1918 wurde ebenfalls das StGBl verabschiedet, in dem es heit: jede Zensur ist als dem Grundrecht der Staatsburger widersprechend als rechtsungultig aufgehoben. Tendenzbetriebe sind Unternehmen, d
 

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Begriffsdefinitionen
2
Weltanschauungsfreiheit in Theaterunternehmen
10
Ein Beispiel von Theaterzensur im 21 Jahrhundert 14 Der Kunst ihre Freiheit Kunstkritik 14 IV Förderung der darstellenden Kunst
16
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Common terms and phrases

109 ist jedenfalls ABGB Abstimmung mit Ländern ArbVG arische Augenbinde Beamten auf Plausibilität Beirat Bereich Bestimmungen Betriebsänderungen im Sinne Betriebsrat beurteilt und evaluiert Bühnen Bund Bundes-Kunstförderungsgesetz Bundesgesetz Bundeskanzler Bundeskanzleramt Bundesminister für Finanzen Bundesminister für Unterricht Bundestheater Bundesverfassung darf darstellenden Kunst demokratischen Gesellschaft Einstellung einzelne Entartete Kunst fördern Förderungswerber Gebietskörperschaften Geldzuwendungen getötet Gewährung Grundrecht handelt Hermann Nitsch insoweit Jahr Jedermann juristischen Personen karitativen Klagenfurt Klägerin konfessionellen Kritik Kunst und Kultur Kunst und Sport Kunstförderung Kunstfreiheit künstlerische Qualität beurteilt künstlerische Schaffen Ländern und Gemeinden Leistungen lich Meinungsfreiheit Menschen Mitbestimmungsrecht des Betriebs Nationalsozialisten nichtdarstellenden Personals öffentlichen Operette Österreich Plausibilität und Voraussetzung politische Prinzendorf privat Recht Rechtsträger Religion Religionsfreiheit Rössel Schauspieler Schauspielergesetz schen Schutz Selbstbedienungsrestaurants sowie sozialen Sozialstadtrat Staatsgrundgesetz Stücken Subsidiaritätsprinzip Subventionen Tätigkeit Tendenzbetrieb Tendenzschutz in Theaterunternehmen Theaterkritik Theaterschaffende Theaterstück Theaterzensur Tiere Unternehmen und Betriebe Verbotenes Voraussetzung überprüft Weiters Weltanschauungsfreiheit widersprechend als rechtsungültig Wien zeitgenössischen Kunst Zensur zensuriert zuständigen Abteilung zuständigen Beamten

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