Wem gehört der Klang?: Das Urheberrecht zwischen Rechtspositionen der Inhaber und Interessen der Allgemeinheit am Beispiel des Samplings

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GRIN Verlag, 2008 - 84 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Jura - Medienrecht, Multimediarecht, Urheberrecht, Universitat zu Koln (Institut fur Gewerblichen Rechtsschutz und Urheberrecht), Veranstaltung: Seminar im Schwerpunktbereich "Geistiges Eigentum und Wettbewerb" SS 2008 bei Prof. Dr. Anja Steinbeck, 21 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit der Problematik des Sampling, einer Technik bei der Teile aus fremden Tonaufnahmen ausgeschnitten um diese unverandert oder bearbeitet in einer eigenen Produktion zu verwenden. Meistens handelt es sich bei solchen Samples um sehr kurze Ausschnitte die etwa eine Melodie oder aber auch nur Tonfetzen (sog. Licks) wie einen Gitarrenlauf oder eine Schlagzeugeinstellung oder uberhaupt nur einzelne Tone enthalten. Dadurch, dass nur Teile einer schopferischen, kunstlerischen und wirtschaftlichen Leistung ubernommen werden, stellt sich die Frage in nach der Reichweite der Schutzrechte des ursprunglichen Gesamtwerks. Der erste Teil dieser Arbeit widmet sich der Frage, des rechtlichen Schutzes von Samples gegen ungenehmigte Benutzung. Es soll also untersucht werden, wie weit der Schutz an Samples geht und zu wessen Gunsten er greift. Im zweiten Teil wird der Konflikt zwischen den Interessen der Rechteinhaber an einem Umfassenden Schutz und den Interessen der Kunstler Samples in ihren Werken zu benutzen thematisiert. Sachlich begrenzt sich die Untersuchung auf ein Sampling von Musik von bereits bestehenden, veroffentlichten Tontragern mit dem Ziel einer kommerziellen Verwertung in einer eigenen Musikproduktion. An diesem Beispiel soll das Zusammenspiel der zwischen den drei Gruppen der Rechteinhaber an einer Tonaufnahme (Urheber, Interpreten, Tontragerhersteller) deutlich gemacht werden. Die dabei auftretenden Probleme geben Anlass zur Diskussion uber Moglichkeiten einer redlichen Nutzung fremder
 

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