Wendland: Helena 1:Erwachende Lust eines jungen Mädchens

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GiADA, Dec 15, 2015 - Fiction - 66 pages
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++++ ca. 1 Woche Sex to Go ++++ Ich hatte viel Spaß mit diesen beiden Stories um Helena. Nicolas Scheerbarth schafft es, ein sehr naives, unterschwellig erotischen Mädchen eine Sex-Göttin zu schreiben. Als Leser bekommt man den Weg dorthin in kleinen Schritten und fühlt sich direkt an der Seite der jungen Heldin und erlebt beim Lesen die permanente unterschwellige Erregung, die sie spürt. Eine wunderschön erotische Reihe in zwei Teilen, die sich zwischen unschuldig verträumten, romantischen Bildern á la „Bilitis“ (von David Hamilton, erinnerst Du Dich?) und moderner, ziemlich wilder, Sexgeschichte bewegt. In „Wendland - Helena im Paradies“ liest man noch sanfte Erotik wie: „Sie betrachtete sich in dem hohen, alten Spiegel in ihrem Zimmer. Sah man, dass sie nichts darunter trug? Sie verrenkte sich, um zu kontrollieren, ob das Fehlen der Gummizüge an Rücken und Po von hinten auffiel. Dann stand sie wieder gerade vor dem Spiegel, strich mit ihren Händen an ihrer Taille herab ... aus reiner Gewohnheit, um das Kleid glatt zu ziehen...und spürte plötzlich ein eigenartiges Gefühl. Anfangs war es fast eine Art Übelkeit, jedenfalls ein Schwindel. Was geschah mit ihr? Was tat sie hier?...Und was vor allem tat da ihre Hand?“ Während in „Silver Shine“, dem 2.Teil der Dilogie, Helena schon ein ziemlich freizügiges Leben führt: „Überrascht und neugierig beobachtete Helena ihre Freundin. Zunächst waren die Griffe der Männer eine reine Lockerungsmassage. Sie bedeuteten, oder bewirkten nichts, außer dass Jasmin sich allmählich entspannte. Rasch griff auch ein dritter zu und knetete Jasmins Nacken und Schultern. Doch nach und nach wirkte die Entspannung, und Jasmin kam die Situation zu Bewusstsein...mindestens drei, praktisch nackte Traummänner, die sich um sie bemühten. Nun gab es in dieser Stellung kein Verbergen mehr. Ihre Schenkel wurden von den beiden Masseuren auseinander gezogen...Helena schaute um sich. Die übrigen Tänzer standen in einem lockeren Kreis um die Couch und beobachteten das Geschehen mit Interesse, doch ohne Überraschung. Die Beulen unter den winzigen Stoffdreiecken wuchsen langsam an. Dann spürte Helena von hinten eine Berührung, die ganz anders war als die hundert zuvor beim Tanzen. Helena sagte nichts und lehnte sich leicht nach hinten...“ Diese beiden Bücher sind die ideale Urlaubsbegleitung! – GiADA

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About the author (2015)

„Dass ich irgendwann anfing, erotische Geschichten zu schreiben, war zunächst eine Art Selbstversuch.“ Geboren 1958, wuchs ich in einem lange Zeit fernsehlosen Haushalt auf und hatte daher ausgiebig Gelegenheit, meine Phantasie an Selbstzusammengereimtem zu schulen. Schreiben machte mir Freude, seit ich irgendwie in der Lage war, ein paar Sätze zu einem befriedigenden Ganzen zusammenzustoppeln, und ich erinnere mich, dass schon meine ersten Schreibversuche von einiger Länge waren. Später waren meine Aufsätze der Schrecken meines Deutschlehrers, und auch die Schülerzeitung blieb nicht verschont. Nach einem Germanistikstudium machte ich Schreiben schließlich zu meinem Beruf – widersinnigerweise in einer Form, bei der man vor allem fremden Gedanken eine Sprache verleiht, als Texter in der Werbung. Dass ich irgendwann anfing, erotische Geschichten zu schreiben, war zunächst eine Art Selbstversuch. Ich bekam von einer Bekannten zwei oder drei Geschichten zu lesen und wollte herausfinden, ob ich das auch könne – am besten so, dass es auch anderen Spaß macht. Kein Zufall dagegen ist der Name, den ich für diesen Autor fand: Paul Scheerbarth ist für mich einer der interessantesten vergessenen Autoren der deutschen Literatur, ein maßloser Fantast und genialer Erzähler, der im pulsierenden Berlin der Zeit vor dem 1. Weltkrieg lebte und arbeitete. Der Name Scheerbarth ist zugleich Hommage an den großen Fantasten und Selbstermunterung zu zügelloser Erzählfreude.

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