"Wenn Zwänge das Leben einengen" - Diagnostik und Intervention bei Zwangsstörungen

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GRIN Verlag, 2010 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Psychologie - Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie, Note: 1,7, Universitat Erfurt (Erziehungswissenschaftliche Fakultat), Veranstaltung: Diagnostik und Beratung bei Verhaltensauffalligkeiten, Sprache: Deutsch, Abstract: Alle Menschen kennen harmlose Formen eines Zwangs, die man im Alltag immer wieder antreffen kann. So werden Dinge immer wieder in der gleichen Reihenfolge erledigt, nochmals geschaut, ob der Herd auch wirklich aus ist oder es wird vermieden, mit bestimmten Symbolen, welche Ungluck bringen sollen, in Beruhrung zu kommen. Diese Gedanken und Handlungen kommen haufig vor, behindern allerdings das Alltagsgeschehen kaum. Anders ist es bei Menschen mit einer psychischen Storung - einer Zwangsstorung: Immer wieder kommt dieser Gedanke. Er ist einfach da. Ich kann nichts dagegen tun." Ich schaue nach ob ich den Wasserhahn abgedreht habe. Bevor ich zum Einkaufen gegangen bin, habe ich das heute schon neunmal getan." Ich kann meine Handlungen nicht abschalten. Ich habe keine Kontrolle. Ich weiss, dass es unnutz ist, aber ich tue es trotzdem." Diese oder andere Zitate kann man oft von Menschen mit Zwangsstorungen innerhalb ihrer Therapie horen. Negative Gedanken, die Angst und Unruhe auslosen, werden von Zwangspatienten immer wieder gedacht, oft wird die Angst durch Zwangshandlungen neutralisiert. Die Zwangsstorung zahlt zu den haufigsten psychischen Storungen im Erwachsenenalter, wird aber dennoch von vielen Menschen als unverstandlich betrachtet, da die meisten Angste so unnotig scheinen, dass man sich nicht vorstellen kann, wie ein Mensch solch massive Angst vor dieser Sache entwickeln kann. Zwange nehmen im Leben der Patienten einen zentralen Stellenwert ein, sodass der Alltag von vielen Zwangspatienten nicht mehr in seinem normalen Ablauf bewaltigt werden kann. Der Zwang bestimmt den Tagesrhythmus und nimmt erheblich viele Stunden (wenn nicht gar den ganzen Tag) in Anspruch. Mittlerweile w
 

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Contents

Subtypen von Zwangsstörungen
10
Interventionsmöglichkeiten
16
Schlussteil
20
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