Werdenberger Chronik: ein Beitrag zur Geschichte der Kantone St. Gallen und Glarus

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A. Bicker, 1860 - Fiction - 464 pages
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Page 79 - D»S Unglück voriger Zeiten hat einen Unterschied unter den Menschen aufgebracht, eure streitbare Hand verbessert, was der Weltlauf böse gemacht; so treten die Menschen in die natürlichen Rechte zurück, und brave Männer sind Brüder, wie ihr und ich. Dort...
Page 79 - Oestreich, haben sie es desto besser? sind sie zufrieden? Es ist mir zu Ohren gekommen, daß der Herzog in Tirol sich aufmacht wider euch zu streiten. Biedere Männer, meine Arüder!
Page 79 - Land» mann zu Appenzell, Einige Kenntniß von des Feindes Manier, meiner Voreltern Muth, mein Schwert und mein Blut (mehr nicht hat mir die ungerechte Gewalt gelassen), das ist euer, eure Sache sei mein, laßt mich leben und streiten wie einer aus euch.
Page 79 - Es ist euch wohl bekannt, biedere Männer, wer ich bin, der hier zu euch redet; geboren von Montfort, welcher Stamm an Adel und Alter keinem nachgibt. Aber was ist adelig, als in der Freiheit zu leben und sie zu behaupten wissen.
Page 349 - Die Steuern müssen zum allgemeinen Nutzen angewandt werden. Die Auflagen müssen mit dem Vermögen, den Einkünften und der Einnahme der Steuerbaren im Verhältnis stehen; jedoch kann dieses Verhältnis nicht ganz genau sein...
Page 79 - Dem, der blindlings ihre Kriege thut und auf Landtagen schweigt und nichts Höheres kennt, als ihren Dienst, gönnen sie die Ehre, Diener zu sein; den ächten, alten Adel, dem die Freiheit so lieb ist, wie ihnen die Macht, den hassen sie, unsere Burgen müssen Raubschlösser sein und au...
Page 323 - Unabhängigkeit von Ihnen fordern, so können wir Ihnen nicht änderst antworten, als: Alle Ansprüche auf Regierung und hochherrliche Rechte gegen uns aufheben, und uns alles dasjenige, was Ihnen der Kaufbrief von Werdeuberg gegen uns einräumt, zu überlassen. Wir begehren die...
Page 79 - Kriege thut und auf Landtagen schweigt und nichts Höheres kennt, als ihren Dienst, gönnen sie die Ehre, Diener zu sein; den ächten, alten Adel, dem die Freiheit so lieb ist, wie ihnen die Macht, den hassen sie, unsere Burgen müssen Raubschlösser sein und au« Liebe zur Ordnung nehmen sie sie ein und behalten sie für sich.
Page 166 - Da ich innen werde gereinet Und mit Gotte gar vereinet, Was ich anders hab gemeinet Das bedecke.
Page 326 - Kaufbrief uns anheimgestellt, für ungültig und zernichtet erklärt sein würde; bis Sie alle und jede in demselben begriffene Ansprüche auf landesherrliche Rechte und Privilegien, an alle obrigkeitliche Besitzungen, Güter usw aufgegeben, mit einem Wort, bis sie allem und jedem, Genanntem und Ungenanntem, feierlichst entsagt haben, was in diesem Kaufbrief immer enthalten und Ihnen dadurch gegen...

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