Wertorientierte Ansätze des Beteiligungscontrollings: Der Einsatz von residualgrößenorientierten Wertkennzahlen

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GRIN Verlag, Jun 14, 2007 - Business & Economics - 31 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 2,3, Hochschule RheinMain, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit geraumer Zeit vollzieht sich ein Wandel in den Unternehmen und ihren Strukturen. Aufgrund der fortschreitenden Globalisierung steigt die Anzahl an Fusionen und Übernahmen weltweit. Wie eine jüngst veröffentlichte Pressemit-teilung von KPMG belegt, war das erste Halbjahr 2006 eines der stärksten im Be-reich M&A. Die Folge ist, dass es bereits im Jahr 2004 ca. 200.000 Unternehmen in Deutschland mit mindestens einer Beteiligung gab. So weist z. B. die E.ON AG in ihrer Anteilsbesitzliste von 2004 insgesamt 1.603 Beteiligungen aus. Ein Grund dafür liegt sicherlich in der Möglichkeit, durch Akquisitionen den Konzernwert zu steigern. Diese Strategie leitet sich aus dem übergeordneten Ziel der Maximierung des Marktwerts des Eigenkapitals ab, was als Shareholder-Value-Konzept bezeichnet wird. Dies bedeutet, den Konzernwert im Sinne der Investoren zu steigern. Ein Motiv hierfür ist, dass es sich bei der Beschaffung von Kapital um einen Engpassfaktor handelt , wobei davon auszugehen ist, dass ein Investor nur dort investiert, wo er eine angemessene Rendite erhält. Der Erfolg ließ bisher jedoch zu wünschen übrig, wie eine Studie von KPMG aus dem Jahr 2002 beweist: „Bei der Mehrheit der Transaktionen deutscher Unternehmen (59 Prozent) wird der Shareholder Value regelmäßig reduziert.“ Zur Lösung dieser Problematik und um somit dem übergeordneten Konzernziel gerecht werden zu können, muss das wertorientierte Beteiligungscontrolling eine Kennzahl implementieren, die einerseits qualifiziert ist, den geschaffenen Wert zu ermitteln und gleichzeitig Auskunft über zu beeinflussende Werttreiber gibt. Andererseits sollte sich diese unproblematisch in die tägliche Arbeit des Konzerns einfügen lassen. Dafür muss die Kennzahl jedoch einige Voraussetzungen erfüllen, um ein geeignetes Instrumentarium darzustellen.
 

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2.1.1 Der Begriff 4.2 Bewertung 4.2.2 Das Kriterium Abbildung Anforderungen anhand Anpassungen aufgrund Betafaktor Beteiligungsbegriff Betriebsnotwendigkeit Bilanz und GuV BSC unter Einbeziehung Buchhalterische Rentabilitätskennzahl buchhalterischen Renditekennzahlen Budgetierung Burger Capital Employed Controlling Durchgängigkeit EBIT Economic Value Added Eigenkapital Eigenkapitalkostensatz einheitliche Erfassungs Einsatz Erhöhung/Verminderung ermittelt EVA t0 EVA-Konzept externen Rechnungswesens Firmenwerte Fremdkapital Fremdkapitalkostensatz Gesamtkapital Gesamtkapitalkostensatz Gesamtkapitalrentabilität Geschäftsbericht 2005 Geschäftsergebnis Geschäftsvermögen Günther Horváth Hostettler investierten Kapitals Investition Investoren Jahresüberschuss Kapitalbedarf Kapitalkosten Kennzahl im wertorientierten Konversionen Konzern Konzernabschluss Konzerne Konzernebene Konzernführung Konzernwert Konzernwertorientiertes Konzernziel KPMG Marktwert mehrperiodische Betrachtung Model Möglichkeit muss Nowak Operating Profit operativen Werttreibern Phase der Beteiligungssteuerung Planung und Kontrolle PricewaterhouseCoopers Profit After Tax Rendite des Marktindexes Renditekennziffern Return on Assets Return on Capital Return on Investment Risiko Risikoberücksichtigung risikofreie RoCE Schwachstellen Shareholder soll somit sowie Spitzenkennzahl Strategie der Beteiligung Ulbrich Unternehmen Value-Spread-Formel Verlustrechnung wacc WBTGx Weighted Average Cost Wert Wertbeitrag wertorientierten Beteiligungs wertorientiertes Beteiligungscontrolling Zeitwert des Geldes Zielkategorien zukunftsorientierte

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