Westpol - Ein Fernsehmagazin "unter der Lupe"

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GRIN Verlag, Mar 9, 2005 - Performing Arts - 17 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 2,0, Universität Paderborn, Veranstaltung: Politische Fernsehmagazine in der BRD, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Bereits in den 1950er Jahren gingen erste Sendungen dieses Formats über deutsche Fernsehsender und schon Anfang der 1960er Jahre erfolgten regelmäßige Ausstrahlungen. Seitdem konnte aber keineswegs von einem einheitlichen und kontinuierlichen Entwicklungsverlauf des politischen Fernsehmagazins die Rede sein, da es sich stets äußeren Umständen wie technischen Innovationen, Publikumsbedürfnissen und ähnlichem anpaßte oder aber auf Grund negativer Sanktionen von seinem eigentlichen Charakter einbüßte. So kommt es, daß sich abhängig von der Entstehungszeit zahlreiche Subgenres und Individualstile herauskristallisiert haben. Aufgabe dieser Arbeit soll es sein, das politische Fernsehmagazin in seiner derzeitigen Gestalt an dem ausgewählten Beispiel WESTPOL darzustellen, nachdem zwecks Einordnung eine grobe Skizzierung der historischen Entwicklung des Genres vorgenommen und allgemeine Charakteristika aufgezeigt worden sind. Da zu dem Magazin WESTPOL keine spezifische Sekundärliteratur zu finden war, stützen sich die Untersuchungsergebnisse dabei primär auf eigene Analyse der aufgezeichneten Sendungen vom 25. April, 2. Mai sowie 9. Mai dieses Jahres. Ergänzend kamen Informationen aus den entsprechenden Internetseiten (http://www.wdr.de/tv/westpol) und vom WDR zugesandten Broschüren hinzu. Dieser Hauptteil mündet in einer kurzen Zusammenfassung der Analyseergebnisse im Hinblick auf die Erwartungshaltung, die bezüglich der in der Sekundärliteratur erwähnten Charakteristika von Politmagazinen bestand. Dabei sollen neben Entsprechungen vor allem Besonderheiten von WESTPOL noch einmal explizit herausgestellt werden, durch die sich das Magazin von anderen abgrenzt. Den Abschluß bildet ein allgemeiner Blick auf das Politmagazin und seine Funktion in der heutigen Gesellschaft. Obwohl es sich beim politischen Fernsehmagazin um eine Sendeform für seriöse Berichterstattung handelt, steht die stärkere Subjektivität und Meinungs betontere Form im Kontrast zu Nachrichten außer Frage. Inwieweit dies legitim ist und im Sinne des Auftrages der öffentlich-rechtlichen Sender für Meinungsbildung genutzt werden kann, klingt in diesem abschließenden Teil zwar an, kann und soll aber nicht im Rahmen dieser Arbeit weitreichender behandelt werden.
 

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