Wettbewerbsentwicklung im deutschen Private-Equity-Markt: Strategieoptionen für Beteiligungskapital-Gesellschaften

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Deutscher Universitätsverlag, Feb 25, 2002 - Business & Economics - 280 pages
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Das Konstrukt "Beteiligungsgesellschaft" ist nach der Vereinigung als Finanzierungsinstrument fur k1eine und mittlere, noch nicht kapitalmarktfahige Untemehmen wieder zum Leben erwacht, nachdem es erstmals Mitte der sechziger Jahre, angestoJ3en durch die "Arbeitsgemeinschaft Selbstandiger Untemehmer" (ASU), zu Diskussionen uber die Losung der Finanzierungsprobleme in der mittelstandischen Wirtschaft gekommen war. Eine Losungsmoglichkeit wurde in der Grundung von Kapitalbeteiligungsgesellschaften gesehen, ein Begriff, der spater durch "Venture Capital-Gesellschaften" ersetzt wurde. Der Erfolg dieser Idee war gering. Das mochte zum Teil in der Tatsache begrundet sein, daJ3 die Kapitalgeber in der Regel Banken waren, die aufgrund ihres Risikoprofils denkbar ungeeignet waren, Eigenkapital-Finanzierungen unter Risikogesichtspunkten durchzufuhren - Reinhard H. Schmidt sprach in diesem Zusammenhang von "krankhafter Risikoscheu" der Banken. Das lag auch an der Tatsache, daB die Kapitalgeber nicht bereit waren, in die untemehmerische Verantwortung zu gehen und das Investment unter Renditegesichtspunkten zu sehen. Die bisherigen Untersuchungen des Venture Capital-Marktes beschrankten sich auf die Beschreibung des deutschen Marktes, auf die Analyse der Finanzierungsaspekte sowie einen Vergleich mit der Umsetzung des USamerikanischen Venture Capital-Konzeptes. Finanzierungstheoretische Analysen im Hinblick auf die Intermediarsfunktion, Analysen der Erfolgsfaktoren SOWle zur institutionellen Gestaltung, insbesondere der Untemehmensverfassung, wurden erst Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts durchgefuhrt. Bislang fehlt allerdings eine systematische Analyse der strukturellen Merkmale des deutschen Marktes fur Beteiligungskapital als Grundlage fur die Bewertung der Wettbewerbssituation und der Formulierung strategischer Handlungsaltemativen.

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About the author (2002)

Dr. Christoph Matz promovierte bei Prof. (em.) Dr. Adolf-Friedrich Jacob am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Finanz- und Bankmanagement der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU) Koblenz. Er arbeitet derzeit als Senior-Projektmanager für nationale und internationale Unternehmensbeteiligungen bei der CBG Commerz Beteiligungsgesellschaft mbH (Commerbank Gruppe) in Frankfurt.

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