Wie Geld Nutzen stiftet: Chancen und Grenzen komplement„rer W„hrungssysteme

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Diplomica Verlag, 2013 - Business & Economics - 104 pages
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?Keine Angst vor der Globalisierung! Globalisierung ist das erfolgreichste Instrument zur Armutsbek„mpfung?, so lauteten die Worte des ehemaligen Wirtschaftsministers Martin Bartenstein auf der 34. Volkswirtschaftlichen Tagung im Jahr 2006. Leider gibt es noch immer unz„hlige WirtschaftswissenschaftlerInnen und PolitikerInnen, die den neoliberalen Wahnsinn als Weltreligion ansehen; das Trennende, die Individualisierung und den Wettbewerb in den Vordergrund stellen. Geld bedeutet Macht f r Wenige, Ohnmacht aber f r weit mehr Menschen. Mittlerweile erkennen viele, dass unser Wirtschafts- und Geldsystem an allen Ecken und Enden krankt. Der Mensch als soziales Wesen ist kein Attribut des Neoliberalismus. Im Ursprung unseres Entstehens war die Kooperation eine fundamentale Notwendigkeit f r unser šberleben. Heute dagegen propagieren wir die ?ICH-Aktie?. Der Nachbar und die Nachbarin sind unsere Konkurrenten. Unser soziales System erodiert. Die Umwelt wird der Jagd nach den h”chsten Renditen geopfert. Die Regionen zerfallen und werden teilweise menschenleer. šbrig bleiben die Alten und Schwachen. Die gr”áere Gruppe der Berufst„tigen ist gezwungen dem Geld hinterher zu ziehen. Innovative, ”kologische und soziale Ideen werden nicht finanziert, weil ihre Renditen als zu gering gehalten werden. JungunternehmerInnen scheitern an mangelnden Geldquellen, gleichzeitig wird den internationalen Konzernen das Geld ?nachgeschmissen?. Regionale Kleinbauern, die hochqualitative Ware erzeugen, erhalten wenige F”rderungen, weil Sie im Gegensatz zur Industrielandwirtschaft zu wenig Profit abwerfen. Das Vermehren von Geld durch Spekulation und Zinsen wird st„rker gef”rdert als der Austausch von G tern, Dienstleistungen und zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Logik dieser ™konomie schadet uns selbst. Allerdings gibt es Hoffnung. Dieses Buch zeigt auf, dass bereits heute weltweit zahlreiche alternative Geld- und Wirtschaftssysteme im Einsatz sind, derer sich Menschen und Unternehmen bedienen, die sich dem neoliberalen Raubbau im Kleinen entgegensetzen.
 

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Contents

Einleitung
5
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
16
Entwicklung des Geldvermögens in Deutschland 19502000
29
Entwicklung des Geldvermögens der Wirtschaftsleistung und der Zinsen
36
Die Bedeutung komplementärer Währungssysteme
41
Unterscheidungsmerkmale zwischen der JAKBank und einer
54
Die Bedeutung komplementärer Währungen für die regionale Wirtschaft
62
Veränderung der Wohnbevölkerung zwischen 1991 und 2011
63
Chancen und Grenzen komplementärer Währungen
71
Monetärer Teufelskreis
74
Entwicklungsstand komplementärer Währungen in Österreich
80
lMotion Gutscheine
86
Zusammenfassung
90
Copyright

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About the author (2013)

Goran Lekic-Aichholzer ist 43 Jahre alt und Betriebswirt. Er studierte an der WU- Wien und am Schumpeter Institut in Wels. Seit rund 15 Jahren ist er in leitenden Positionen, in transnationalen Konzernen der Produktionswirtschaft, im Bereich ?Finance und Controlling? t„tig und war auch f r das innovative Bankkonzept ?Demokratische Bank? pro bono t„tig. Der Autor setzt sich seit vielen Jahren kritisch mit der durch die Globalisierung einsetzenden Endregionalisierung auseinander. Gerade die T„tigkeit in transnationalen Konzernen sch„rft den Blick f r die tiefgreifenden Folgen der Mobilit„t des klassischen Produktionsfaktors ?Kapital (Geld)?, in Verbindung mit dem heutigen Bank- und Geldsystem, dem neuen Produktionsfaktor ?Information? und deren politischen (gesetzlichen) Rahmenbedingungen auf Menschen und Regionen.

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