Wilhelm Meisters Wanderjahre, Volume 5

Front Cover
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Selected pages

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 47 - Wenn ich ihn nur habe, Wenn er mein nur ist, Wenn mein Herz bis hin zum Grabe Seine Treue nie vergißt: Weiß ich nichts von Leide, Fühle nichts als Andacht, Lieb und Freude. Wenn ich ihn nur habe, Laß ich alles gern. Folg an meinem Wanderstabe Treugesinnt nur meinem Herrn; Lasse still die andern Breite, lichte, volle Straßen wandern.
Page 182 - Darum werden wir nicht müde, sondern ob auch unser äußerlicher Mensch verweset, so wird doch der innerliche von Tage zu Tage erneuert.
Page 60 - Christi sey mit euch ! Nehmt , und eßt zum ewgen Leben ! Nehmt hin, und trinkt zum ewgen Leben! Ererbt, ererbt des Mittlers Reich ! Wacht! eure Seele sey Bis in den Tod getreu!
Page 32 - Wer wird noch da«, was die Menschen Adel nennen, für einen wahren Adel halten können, wenn er den Adelsbrief der Kinder Gottes erkannt haben wird?
Page 201 - Wahrheit noch eine inn erliche und die hat der Herr gemeint, als er sich den König der Wahrheit nannte. Diese innerliche Wahrheit ist, wie mir vorkommt, der Grund alles Guten und giebt die Weisheit, welche vor Gott gilt.
Page 11 - Man kann es aber lnur nach dem Vorbilde und durch die Anleitung Jesu werden, und darum eben ist die neue Gestalt dem Wesen nach die seine, wenn auch dem Besitz« nach die de
Page 9 - Aber so einfach da« scheint, wer'i nicht selbst erfahren hat, begreift nicht, wie schwer es dem an sich selbst so Gefesselten werde, sich eben von sich selber loszumachen. Die wahre christliche Entsagung besteht nicht in Entbehrung äußerer Güter, in Enthaltung »«» äußerem Schmuck und dergleichen. Das ist etwa«, aber nur der erste Schritt. Die wahr« Entsagung aber ist geistig und betrifft da
Page 113 - Liebe, ist so entsetzlich, daß es gewiß nur in einem ganz gottverlassenen Herzen möglich ist . , . Uebrigens mag es sehr gut seyn, daß ein gewandter und bei so Vielen beliebter Dichter zwei so ab- « schreckende Menschen recht anschaulich geschildert hat. Wenn irgend eine Mutter »öthig fände, ihren ins Leben tretenden Lohn vor de...
Page 113 - Gedanken einer frommen Gräfin": „Wenn mir irgend Männer bis in den tiefsten Grund ^» ihrer männlichen Natur verdorben geschienen, so sind es Werther und der Baron Eduard in den Wahlverwandtschaften. In ihre Haltlosigkeit, welche sie zuerst am Herzen, dann durch die furchtbare Sünde des Selbstmordes auch am Leben verderbt, sieht man schwindelnd 30 wie in einen Abgrund hinunter.
Page 46 - Herz, wo man es gar nicht hoffte. So ich in Novalis Werken. Im Ganzen haben sie mir nicht zugesagt. Das meist...

Bibliographic information