Wirkungsanalyse der Sanierungsmaßnahmen in Hamburg-St. Georg: Vor- und Nachteile der Gentrification

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GRIN Verlag, Jan 31, 2008 - Science - 116 pages
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Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,0, Universität Hamburg, 78 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Hamburger Stadtteil St. Georg gehörte noch in den 1990er Jahren zu den verrufensten Gegenden der Stadt. Drogen und Prostitution beherrschten das Bild der Straßen. Die Mieten waren niedrig, und es lebten dort viele Studenten und ausländische Familien. Die Gebäude waren größtenteils in einem baulich schlechten Zustand. Von vielen Hamburgern wurde der Stadtteil gemieden. St. Georg hat sich in den letzten Jahren extrem gewandelt. Es ist zu einem lebendigen, bunten und internationalen Viertel geworden, mit einer Mischung aus Café- und Kneipenszene, mit Stadtteilinitiativen, Galerien und Ladenzeilen. Das Quartier zwischen "Langer Reihe" und Alster wird bei Menschen mit höherem Einkommen immer beliebter, besonders bei gut verdienenden Singles und Paaren ohne Kinder. Für Familien mit Kindern hingegen wird es dagegen dort immer schwieriger, bezahlbaren Wohnraum in angemessener Größe zu finden. Die Mieten sind extrem gestiegen und steigen weiter. Sanierte und modernisierte Eigentumswohnungen sind nur für eine bestimmte Klientel erschwinglich. Diese Arbeit befasst sich neben den Gründen für den extrem schnellen Wandel des Viertels mit den Wahrnehmungen und Meinungen der Bewohner, die die Entwicklungen des Viertels unmittelbar miterlebt haben und miterleben. Sie sind direkte „Augenzeugen“ der Veränderungen. Mittels eines Fragebogens (Befragung 12/2006 - 01/ 2007) konnten sie ihre Eindrücke zum Ausdruck bringen . Dadurch soll festgestellt werden, welche Vor- und Nachteile sich durch den Aufwertungsprozess im Viertel in den Augen der Bewohner St. Georgs ergeben haben. Außerdem wurde anhand statistischer Daten festgestellt, wie sich bestimmte soziodemographische Merkmale in den letzten Jahren in St. Georg geändert haben. Durch den Fragebogen wurde ermittelt, wie sich die heutigen Bewohner zusammensetzen. Dazu wurden neben soziodemographischen auch wohnungsspezifische Merkmale analysiert. Weiterhin interessierten die Wahrnehmungen der Befragten zu den gewerblichen Veränderungen, d.h. Änderung der Geschäftsstruktur und Zunahme von neuen Kneipen und Restaurants im Viertel. Aus den Analysen der Wahrnehmungen der Befragten sowie durch Experteninterviews ergab sich ein Gesamtbild der Wirkungen von Sanierungsmaßnahmen in diesem Hamburger Stadtteil. Hamburg, Februar 2008
 

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90er-Jahre-Zuzüge Alster Alsterzentrum Altbauten Alteingesessenen Angebot Anteil attraktive aufgrund Aufschickung Aufwertung Ausländeranteil BAföG Besserverdienende Bevölkerung Bewohner bewohnerorientierten Bodenrichtwerte Bundesausbildungsförderungsgesetz Cafés DANGSCHAT deutlich Drogenszene ehemaligen Sanierungsgebiet Eigentumswohnungen Einkaufsmöglichkeiten Einkommen Entwicklung Erhaltungssatzung Euro Experten Familien mit Kindern Flair Fragebogen Friseure Gastronomie Gebäude Gebiet Gentrification Gentrification-Prozesses Gentrifier Gentrifizierung Georg insgesamt Georg leben gibt Gründerzeit Gruppen gut verdienende Gutverdiener Hamburg STATISTISCHES HAMBURG UND SCHLESWIG-HOLSTEIN HAMBURGER ABENDBLATT Hauptbahnhof Haushalte Haushaltsbefragung Haushaltsformen heruntergekommen heute hohen Mieten Innenstadt innenstadtnahen Interviewte Kneipen und Restaurants Läden Lange Reihe leben lebendig Mieten Mietenspiegel Mieterhöhungen Mietpreisbindung Mischung Modernisierung möglichen starken Anstiegs negativ Neubürger neuer Kneipen Personen Phase Pioniere positiv Prostitution Sanierung Sanierungsmaßnahmen Sanierungsverfahren schlecht SCHLESWIG-HOLSTEIN siehe Tab Singles sollte soziale Stadterneuerung Stadtteil Stadtteil St STATISTISCHES LANDESAMT HAMBURG Steindamm Straße Straßenstrich Studenten Teil teurer Untersuchungsgebiet Veränderung der Bevölkerungsstruktur Veränderung der Geschäfte Verdrängung viele Vielfalt Viertel zu ziehen Wahrnehmungen und Meinungen weiterhin weniger wohlhabende Wohnen Wohngebiete Wohngemeinschaften Wohnraum Wohnstruktur Yuppies Zahl Zuzug

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