Wissenschaft durch Wechselwirkung: Bausteine zu einem diskursiven Modell der Wissenschaften

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Lang, 2002 - Communication in science - 226 pages
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Wissenschaft durch Wechselwirkung folgt einem grundlegenden Thema allgemeiner Wissenschaftsforschung, der Konstituierung und Stabilisierung wissenschaftlichen Wissens. Aus der Perspektive der Linguistik entwickelt der Autor ein Modell der diskursiven Entstehensbedingungen des Wissens einer Gemeinschaft, die er als wesentliches Element des Wissenschaftsprozesses begreift. Kern und Namensgeber dieses Modells ist der Begriff der Wechselwirkung, der - aufbauend auf der linguistischen Diskursforschung - als minimaler Prozess der Wissenskonstitution beschrieben wird. So entsteht ein neuer, interdisziplinärer Ansatz zwischen Linguistik, Wissenschaftssoziologie und Wissenschaftstheorie, der sich kritisch mit einigen traditionellen Konzepten vor allem letzterer Disziplin auseinandersetzt.

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Contents

Einleitung
13
TEIL III
15
Die diskursive Dimension der Wissenschaft
37
Copyright

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Common terms and phrases

Abschn Abschnitt Achromatopsie Aktanten Annahmenkonstitution Annahmennetz Anschlußhandlungen Argumentation Argumente Äußerungen Bedeutung Begriff beiden Beispiel bereits bestimmten beteiligt Charles Spearman Cyril Burt Debatte Definition Deskriptoren Dewdney Dialog Dichotomie Diskursen diskursiven Dimension diskursiven Wechselwirkungen Diskursteilnehmer Disziplin empirischen entsprechend erst Etikett Faktorenanalyse Forschung Funktion g-Faktor Gerd Gravitationswellen größer Handlungen heißt Historikerstreit Hörerbild ibid individuelle Individuum Inferenzen inferenziellen Insinuation Intelligenz Interaktion Interpretation IQ-Tests Jäger Kapitel kausale ko-konstruktiv Kognition kognitiven Umwelt Kohärenz Kohärenzbildung Kohärenznetz Kohärenztheorien kollektives Wissen Kommunikation Konsens Konsensannahmen Konsensbildung Konsenses konstituiert Konstitution Kontinuität Konzept kooperatives Korrespondenztheorie letzte lich limbic system Limbische Limbische System Linguistik logischen Metaannahme metawissenschaftlichen Methode mithin Modell möglich muß Natur Netz neue Peter Finke Plöger Prozesse rational Rationalität Reifizierung relevant rhetorischen Rückkopplungen Sachverhalte science scientific senschaften soziale Spearman sprachlichen Sprachwissenschaft Sprecher Stabilisierung Stärke Struktur Systems tatsächlich Teil Test Text Theorien unserer Unterschied Varianz Versprachlichung Verstehen Wahrheit Wechselwirkungsmodell Wechselwirkungsprozesse weitere Welt Wissensbildung wissenschaftliches Wissen Wissenschaftstheorie Zustand

About the author (2002)

Der Autor: Peter Ploger studierte Linguistik und Wissenschaftstheorie an der Universitat Bielefeld. Er ist derzeit befasst mit Verfahren der Beteiligung von Laien an Prozessen der Wissenschaft. Zu seinen Veroffentlichungen zahlen Begrundungspotentiale Argumentative Strukturen in den Wissenschaften (1999) und mehrere Artikel in Fachzeitschriften.

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