Wissenschaftler-Motivation zur Partizipation in regionalen Cluster-Initiativen: Eine Conjoint-analytische empirische Untersuchung

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GRIN Verlag, Feb 15, 2010 - Business & Economics - 93 pages
Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,3, Universität Hamburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Universitäten sind ein elementarer Bestandteil regionaler Cluster. Zum Erhalt der Leistungsfähigkeit und zur langfristigen Sicherung von Wettbewerbsvorteilen ist die Einbeziehung der "richtigen" Wissenschaftler notwendig. Doch was genau veranlasst Wissenschaftler dazu, sich aktiv an regionalen Cluster-Initiativen zu beteiligen? Und welche Möglichkeiten bestehen seitens einer Cluster-Initiative, die für sie passenden Wissenschaftler zu einer Teilnahme zu motivieren? Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es, differenzierte Antworten auf diese Fragen zu geben. Auf Grundlage von motivations- und verhaltenstheoretischen Ansätzen und unter Berücksichtigung der bestehenden Forschung werden verschiedene Hypothesen hinsichtlich der Anreizwirkung von Cluster-Parametern und des Einflusses individueller Charakteristiken formuliert. Zur Bestimmung der spezifischen Motivationspotentiale wird eine Conjoint-Analyse durchgeführt. Die Auswertung der Daten von 103 Ingenieurwissenschaftlern und Physikern deutscher Universitäten und Hochschulen zeigt, dass vier der fünf untersuchten Cluster-Parameter zur Motivation von Wissenschaftlern genutzt werden können. Die finanzielle Entlohnung der Teilnahme, die Auswahl des Forschungsthemas, die Reputation und der geographische Standort einer Cluster-Initiative besitzen einen Einfluss auf die Teilnahmebereitschaft von Wissenschaftlern. Weiterführende Analysen zeigen Unterschiede in der Wirkung der untersuchten Anreize auf. Darüber hinaus werden Interaktionseffekte zwischen den Cluster-Parametern festgestellt. Um ein tiefergehendes Verständnis hinsichtlich des Kooperationsverhaltens von Wissenschaftlern zu erlangen, werden die allgemeinen Kooperationsbereitschaften verschiedener Charakteristikgruppen miteinander verglichen. Der Vergleich liefert Hinweise darauf, dass Wissenschaftler, deren Forschungsbereich den angewandten Wissenschaften zuzurechnen ist, allgemein eine höhere Kooperationsbereitschaft aufweisen als Wissenschaftler, deren Forschungsbereich der Grundlagenforschung entstammt. Als weitere relevante Charakteristiken werden die Kooperationserfahrung, die Beständigkeit innerhalb von Kooperationen, die Forschungsleistungen und das Vertrauen von Wissenschaftlern identifiziert. Die Ergebnisse der Untersuchung ermöglichen es, verschiedene Implikationen hinsichtlich der Gestaltung von regionalen Cluster-Initiativen und der gezielten Motivierung von Wissenschaftlern zu formulieren.
 

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aktiven Partizipation allgemeinen Kooperationsbereitschaft Analyse Annahme Anreiz-Beitrags-Theorie Anreizwirkung Arundel und Geuna Arvanitis Aufgabe vorwiegend Ausmaß Autonomieempfinden Azagra-Caro Befragung Bereitschaft besitzt Bestimmtheitsmaß Bewertung bezüglich Cluster-Parameter Conjoint-Analyse Cronbachs Alpha Deci und Ryan Ellemers empirischen Ergebnisse finanzielle Entlohnung Forschung Forschungsbereich Forschungsleistungen auszeichnen geographischer Nähe Geographischer Standort Grundlage Gruppen Haslam hingegen hinsichtlich hohe Forschungsleistungen Hypothese Incentivierung individuellen Charakteristiken innerhalb ihrer Kooperationen Interaktionseffekt intrinsisch motiviert intrinsische Motivation Irrtumswahrscheinlichkeit Journal Konfidenzintervalle Kooperationserfahrung Kooperationsform Kooperationsneigung Kovariate Kuvaas langfristige Management Menschen monetären extrinsischen Anreizes Mora-Valentin Motivationspotential motivierende Wirkung Nähe zum Forschungsgebiet negativen Einfluss niedrige Forschungsleistungen Nullhypothese Organisation Pilot-Studie positive Beziehung positiven Effekt positiven Einfluss positiven Zusammenhang Präferenzen Probanden Produktterms regionale Cluster regionalen Cluster-Initiativen Regressionsanalyse Regressionsfunktion Reputation Ryan und Deci schaftlern Schartinger schen schungsgebiet Selbstbestimmungstheorie senschaftler signifikant Signifikanzniveau somit soziale Identität Standort einer Cluster-Initiative starke Bindung Stichprobe Studien t-Test Tabelle Teilnahmebereitschaft von Wissenschaftlern Teilnutzenwerte unabhängigen Variablen Universitäten Unternehmen Unterschiede Unterstützung Untersuchung Vansteenkiste vermutet Wissen Wissenstransfer Zusammenarbeit

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