Wissenschaftsindikatoren: Bewertungen in der Wissenschaft

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VS Verlag für Sozialwissenschaften, Jun 13, 1997 - Social Science - 355 pages
Wissenschaft hat längst den Charme einer liebenswürdig chaotischen Gelehrtenstube verloren und ist zur "big science" geworden. Damit ist sowohl ein neuartiger Reflexionsbedarf entstanden als auch eine Fülle von Steuerungsproblemen. Wissenschaftsindikatoren sind eine Antwort auf die veränderten Rahmenbedingungen. Sie sollen Strukturen, Quantitäten und Qualitäten wissenschaftlicher Produktion meßbar machen. Ihre Entwicklung verlief jedoch in einem sehr pragmatischen Kontext, mit der Folge, daß der Kontakt zur Wissenschaftstheorie verloren ging und die Beurteilung des Nutzens von Indikatoren nicht selten in einen Glaubenskrieg ausartete. Mit diesem Band wird nicht nur eine Verbindung zwischen Wissenschaftstheorie, -soziologie und der Indikatorenforschung geschaffen, sondern auch eine detaillierte Darstellung der Leistungsfähigkeit und der Grenzen von Wissenschaftsindikatoren vorgelegt.

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Contents

Einleitung
9
Bewertungen als wissenschaftstheoretisches Problem
19
Modifikationen des Kritischen Rationalismus
30
Copyright

11 other sections not shown

Common terms and phrases

ähnlich Akteure allerdings Analyse Artikel Autoren Befunde Begriff bestimmten Beurteilung Bewertung Bewertungsprozesse bibliometrische Cetina daher Denkkollektiv Disziplin disziplinären Drittmittel Drittmittelforschung Drittmittelgeber einzelnen empirischen Entscheidungen entstehen Entwicklung Ergebnisse erheblich erst Experten Fachbereiche fachlichen Falsifikation Falsifikationismus Feyerabend Fleck Forschung Forschungsgebiet Forschungsprogramm Frage Gutachter handelt hohe Impact Factor Indikatoren Informationen institutionellen Institutionen Jahren jeweils kognitiven Konsens Konsensualität Kontext Konzept Kriterien Kritik Krohn/Küppers Kuhn Lakatos lassen läßt lich logische Luhmann Merton Methoden methodologischen Modell möglich muß neue Normalwissenschaft normativen Normen notwendig ofthe Paradigma Peer Review Peer Review-Verfahren Perspektive Physik Popper Problem Probleme Projekte Prozeß Publikationen Qualität Relevanz Reputation research schaft schaftlichen schen schließlich Science Science Citation Index scientific Selbstbeschreibung Selbstbild Selbststilisierung sowohl sozialen soziologischen stark Strukturen strukturfunktionalistischen System Systeme tatsächlich theoretischen Theorie tion Toulmin Universitäten unserer unterschiedliche Untersuchung Urteil Validität Verfahren verschiedenen Wahrheit weniger Wissen wissenschaftlicher Leistungen Wissenschaftsforschung Wissenschaftsindikatoren Wissenschaftsrat Wissenschaftssoziologie Wissenschaftssystem Wissenschaftstheorie Zahl Zeitschriften Zitate Zitationen Zitationsanalyse zitiert zumindest

About the author (1997)

Stefan Hornbostel ist Hochschulassistent am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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