Xenolekt - Sprache im Kontakt

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GRIN Verlag, Jul 18, 2002 - Literary Criticism - 12 pages
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Die Grundfrage der Kontaktlinguistik bezieht sich auf die Möglichkeiten einer Verständigung bei einer Konfrontation von Sprechern unterschiedlicher Sprachen. Dabei ist die partielle Verständigung differenziert von der Frage nach der Übersetzbarkeit von Sprache zu sehen, da es jenseits einer expliziten Übersetzung Wege des situationsbezogenen, anschauungs- und gefühlsbezogenen Verstehens gibt, welches nicht über Verbalisierungen in der eigenen Sprache vermittelt sein muss. Als Xenolekt bezeichnet wird dabei die Art und Weise des Sprechens, die bei einem kommunikativen Kontakt zwischen Muttersprachler und Nicht-Muttersprachler auftritt und zu beobachten ist. Innerhalb der Forschung herrscht jedoch noch keine Klarheit über ein gesichertes Fundament struktureller Eigenschaften der als „Register“ eingestuften Sprechweise von Xenolektsprechern und so haben heute noch Fergusons (1971) Defizienzbeschreibungen Gültigkeit. Der foreigner talk lässt sich demnach anhand der durch Reduktionen gekennzeichneten Abweichungen gegenüber der standardsprachlichen vorgegebenen Normen beschreiben. Im Rahmen dieser Arbeit wird nach einer vorangestellten Darstellung und Erläuterung der inhaltlichen Grundlagen einer Kommunikationsgestaltung anhand der Konversationsmaximen, im weiteren auf spezifische Kommunikationssituationen zwischen Muttersprachlern und Nicht-Muttersprachlern (Xenolekt) eingegangen. Exemplarisch wird die eigene Grammatikalität des Xenolekts in ausgewählten Beispielen dargestellt und abschließend auf eine weitere Form der Sprache im Kontakt eingegangen, dem Babylekt.

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