Yield-Management bei Theatern: Gegenwärtiger Stand und Potentialanalyse

Front Cover
GRIN Verlag, Apr 27, 2011 - Performing Arts - 83 pages
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Management, Vermarktung, Note: 1,0, Hochschule Bremen (School of International Business), Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn von der deutschen Theaterlandschaft die Rede ist, werden häufig Attribute wie „einzigartig“ und „vielfältig“ verwendet1. Das liegt auf der einen Seite daran, dass es „nur im deutschsprachigen Raum ... dieses in der Welt einmalige flächendeckende System Öffentlicher Theater [gibt]“2, andererseits gelten auch die zahlreichen in ihrer Form sehr unterschiedlichen nicht öffentlichen Theater als wichtiger Bestandteil dieser Theaterlandschaft3. Doch die seit Jahren sinkenden öffentlichen Zuschüsse bei gleichzeitig steigenden Kosten stellen für viele Theater eine existentielle Bedrohung dar, die schon die Streichung von Stellen, Sparten und sogar die Schließung ganzer Theater nach sich zog4. Angesichts des erheblichen Anstiegs der Staatsverschuldung aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise prognostizieren neue Studien gar ein regelrechtes Theatersterben in den nächsten zehn Jahren. Hinzu kommt der Trend rückläufiger Besucherzahlen - ein Problem, das u.a. aufgrund des demografischen Wandels immer drängender wird und welches den finanziellen Engpass der Theater durch sinkende Einnahmen aus dem Kartenverkauf noch weiter erhöhen wird. Die Verfasser der Studien und Autoren von Fachliteratur zum Thema Kulturfinanzierung empfehlen als Lösung der Finanzierungsprobleme neben einer verstärkten Nutzung alternativer Finanzierungsformen wie Sponsoring und Fundraising auch die Steigerung der Eigeneinnahmen. Umso verwunderlicher ist es, dass ein betriebswirtschaftliches Konzept, das schon einigen anderen Dienstleistungsbranchen Erlössteigerungen in Höhe von 2-5% eingebracht hat, noch kaum Beachtung in der Literatur und Praxis gefunden hat: Yield-Management. [...] 1 u.a. Vgl. Hausmann, 2005, S. S. 1; Vgl. Deutscher Bundestag, 2007, S. 106 2 Lange, 2006, S. 55 3 Vgl. Bolwin, 2010, www.nmz.de 4 Die in diesem und dem folgenden Absatz getroffenen Aussagen, werden in der vorliegenden Arbeit an anderer Stelle noch genauer erläutert und dort auch belegt.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

I
v
II
3
III
19
IV
30
V
61

Common terms and phrases

Abendkasse Abgerufen am 23 allerdings American Airlines Anbieter Angebot anhand Anwendung von YM Auslastung Auswirkungen Autorin Berliner Ensemble besteht bestimmten Besucher Betriebsausgaben Bolwin Branchen Buchungsklassen Demografischer Wandel Deutscher Bühnenverein Deutschland Dynamic Pricing Eigeneinnahmen Eignung Einnahmen Eintrittspreise erhöht ermäßigten ersten Experten Experteninterview Fachliteratur finanziellen Finanzierung folgende Frühbucher Frühbucherrabatt Gerlach gibt großen Grund Hausmann HEKTICKET hohen Hrsg Jahren Kapazitätssteuerung Karten Kartenverkauf Klein & Steinhardt Klotmann Konsumentenrente Konzept Kosten Kultur kulturellen Veranstaltungen Kulturmanagement Kulturmarketing Kunden Larson Last-Minute Lindenmeier LM-Angebote LM-Karten LM-Preise Marketing McMahon-Beattie Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin Möglichkeit nicht-öffentlichen Theater November öffentlichen Hand öffentlichen Theater öffentlichen Zuwendungen Oktober Preis Preisaktionen Preisbereitschaft Preisdifferenzierung Preiselastizität Preispolitik privaten Theater Regiebetrieb regulären Repertoiresystem Restkarten Revenue Management Ryzin Schauspielhaus Bochum Spielzeit Studien Suhl Telefoninterview Theater Bremen Theater Dortmund Theater Essen Theater Magdeburg Theater Ulm Theaterbesuch Theaterbetriebe Ticketkasse Tickets TKTS unterschiedlichen verkauft Verlag verschiedenen Vorstellungen Vorstellungsbeginn www.artsprofessional.co.uk Xylander Yeoman Yield Yield-Management YM bei Theatern Zahlungsbereitschaft Zuschüsse

Bibliographic information