Zapping, Switching, Flipping: Nutzungs- und Selektionsverhalten beim Fernsehen

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GRIN Verlag, May 14, 2008 - Performing Arts - 17 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen, Note: 2,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Publizistik), Veranstaltung: Deutschland auf dem Weg zur Informationsgesellschaft?, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ende der 70er Jahre hatten die Fernsehzuschauer die Möglichkeit, zwischen dem ersten Programm der ARD, dem Programm des ZDF und den Dritten Programmen der Landesrundfunkanstalten auszuwählen. Durch die Einführung des dualen Systems 1984 in Deutschland und die damit verbundene Lizenzierung kommerzieller Anbieter erfolgte eine schnelle Vermehrung des Programmangebots. Auch der technische Fortschritt hat dazu beigetragen, dass heute eine Auswahl von bis zu durchschnittlich 52 empfangbaren Sendern (über Satellit sogar bis zu 65) in deutschen Haushalten möglich ist. Eine Zahl, die den Fernsehzuschauer zur Selektion zwingt. Desweiteren ist der Aspekt der Fernsehwerbung zu beachten. Da sich die kommerziellen Fernsehanbieter ausschließlich über die Werbung finanzieren, ist der Zuschauer ständig mit Werbeunterbrechungen konfrontiert. Auch hier ist er dazu verpflichtet zu selektieren; es kommt zum Zapping. In dieser Arbeit sollen die verschiedenen Fragen über das selektive Zuschauerverhalten geklärt werden: Wie geht der Rezipient mit der Programmvielfalt um? Was schaut er? Was bewegt ihn dazu und aus welchen Gründen neigt er zum Umschalten? Im ersten Teil werden die Fragen der Fernsehnutzung und des selektiven Verhaltens geklärt und in der zweiten Hälfte wird die Wirkung der Werbung auf das selektive Verhalten in Betracht gezogen. Was jeden einzelnen dazu bewegt überhaupt das Fernsehen zu nutzen, wurde von McQuail in vier Motiven zusammengefasst, die primär für die Nutzung des Fernsehens verantwortlich sind. Der Mensch hat ein gewisses Informationsbedürfnis, er ist von Natur aus neugierig und möchte über die relevanten Ereignisse unterrichtet werden. Er hat den Wunsch nach Sicherheit durch Wissen und sucht Rat in praktischen Fragen. Außerdem hat der Mensch ein Bedürfnis nach persönlicher Identität und Selbstfindung. So möchte er in seiner persönlichen Werthaltung bestärkt werden und sucht nach Verhaltensmodellen. Er versucht sich mit anderen in den Medien zu identifizieren. Das Bedürfnis nach sozialer Interaktion und Integration ist bei McQuail das dritte Motiv. Durch das Medium Fernsehen werden Gespräche über gemeinsam rezipierte Inhalte ermöglicht und es entsteht ein Wir-Gefühl. Das Fernsehen fördert somit soziale Kontakte. McQuail erwähnt als viertes Motiv das Unterhaltungsbedürfnis. So dient das Fernsehen der Entspannung und der Ablenkung von Alltagsproblemen. Diese vier Motive sind primär für die Nutzung des Fernsehens verantwortlich.
 

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4.2 Untersuchungen 5.3 Die Werbewirkung Angebotsanteil Art der Werbeunterbrechung Bedürfnisse Befragung Channel Hopping Dauer einer Werbeinsel einfühlsame Musik Eintagsfliege empfangbaren Sender Fernbedienung Fernseh-Verhaltens Fernsehens verantwortlich Fernsehnutzung der Deutschen Fernsehzuschauer umzuschalten Fernsehzuschauerverhalten Flipping bedeutet G./KAYSER GERHARDS/KLINGLER 2005 Grund für Fernsehzuschauer H.-G./CZYCHOLL HASEBRINK Hedonistischen Milieus Hrsg Informationsgesellschaft Jahren Länge der Werbeblöcke M./KLINGLER marktpsychologische Studie McQuail Media Perspektiven 11/2005 Media Perspektiven 3/2006 Medienwirkungsforschung Messverfahren Motive der Fernsehnutzung Motive des selektiven Nachrichtensendung Nebenbeschäftigungen Nebentätigkeiten NIEMEYER nutzen öffentlich-rechtlichen Sender OTTLER Perspektiven der Fernsehnutzung Privaten Privatsender Programm gleichzeitig verfolgt Programmangebote und Spartennutzung Prozent Psychische Abwesenheit Reichweitenverluste RTL und SAT.1 Scharnierwerbung selektive Fernsehverhalten selektive Verhalten selektiven Fernseh-Verhaltens selektiven Umgang seltener umgeschaltet Sendung Sinus-Milieus Spartennutzung im Fernsehen Spielfilme Sportanteil Spots stark Studie zum selektiven Switching telemetrischen Tendenzen im Zuschauerverhalten traditionsverwurzelten Umgang mit Fernsehwerbung Umschalten Umschalthäufigkeit Unterbrecherwerbung Untersuchungen des selektiven Vermarktung von Fernsehwerbezeit Vodafone Werbespots Werbetreibenden Werbevermeiden Werbung finanzieren Zahl Zapper Zapping und Werbung Zapping-Verluste Zappingverhalten Zuschauer

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