Zeit als Thema und Strukturgeber in der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts

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Diplomarbeiten Agentur, Jun 7, 2012 - Foreign Language Study - 68 pages
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In dieser Arbeit wird anhand dreier fiktionaler Romane der Gegenwartsliteratur das Verfahren untersucht, gem„á welchem eine Handlung ber die lineare Zeitachse darstellt wird. Auch wie Zeit als strukturgebender Faktor f r die Narration urbar gemacht werden kann und welches Zeitverst„ndnis zu Grunde gelegt wird, ist Thema dieser Studie. Bei den untersuchten Werken handelt es sich um fiktiv-biographische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, n„mlich Terezi  Moras Alle Tage, Sten Nadolnys Die Entdeckung der Langsamkeit und John von D ffels Houwelandt. Diese Werke unterscheiden sich in der Erfassung und Verwendung von Zeit. Dadurch erlauben sie eine Analyse, in welcher Besonderheiten in der zeitlichen Ordnung und im Umgang mit dem kulturellen Ph„nomen ?Zeit? aufgedeckt werden. Unter Vorlage ausgew„hlter Beispiele untersucht der Autor, ber welche narrativen Verfahren implizite inhaltliche Zusammenh„nge in einer analeptischen, nicht linearen Erz„hlung dargestellt werden k”nnen und wie eine Narration in gewisser Freiheit von zeitlicher Logik m”glich ist. Ferner soll gezeigt werden, wie die Darstellung einer eine Lebenszeit umspannende Erz„hlung m”glich ist, w„hrend ein offensichtlicher Konflikt zwischen der Erz„hlzeit und der erz„hlten Zeit vorliegt. Angelehnt an die Frage der erfahrenen Zeit und der tats„chlichen Zeit stellt diese Arbeit das soziale Zeitverst„ndnis, wie es in der Literatur als kulturelles Ausdrucksmittel zu finden ist, heraus. Literaturwissenschaftliche Fachbegriffe werden in dieser Arbeit weitestgehend aufgeschl sselt und an Beispielen belegt.
 

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Contents

Inhalt
1
Familiengeschichte erzählen in Houwelandt
28
Zeit und das Entdecken der Langsamkeit
40
Repräsentation von Zeit
52
Literaturverzeichnis
58
Copyright

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Common terms and phrases

About the author (2012)

Alexander Hein hat bis 2011 Germanistik und Anglistik an der Universit„t Duisburg-Essen studiert. Zu seinen bevorzugten Themen der Literaturwissenschaft z„hlen Gegenwartsliteratur, Nachkriegsliteratur und Literaturtheorie. Aus dem Bereich der Linguistik geh”rt vor allem die Korpuslinguistik zu seinem Interessengebiet. Im Rahmen des Studiums war auch die Didaktik der Unterrichtsf„cher Deutsch und Englisch von groáer Wichtigkeit f r ihn. Von 2011 bis 2012 arbeitete er in Groábritannien an zwei weiterf hrenden Schulen.

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