Zeit als Wettbewerbsfaktor

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GRIN Verlag, Mar 11, 2007 - Business & Economics - 14 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Allgemeines, Note: 2,3, Hochschule Merseburg, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Vergangenheit und selbst heute hat sich der Wettbewerbsfaktor Zeit noch nicht richtig durchgesetzt, viele Firmen geben diesem Thema keine hohe Priorität. In vielen aktuellen Beispielen wird jedoch festgestellt, das gerade dieser Faktor von bedeutsamer Wichtigkeit sein sollte. So auch die Firma Unilever, die einen großen Stellenwert neben Nestlé hat. Unilever übernahm im Jahr 2000 die Marke Slim-Fast für 2,3 Milliarden Dollar, welche bekannt ist für kalorienbewusste Ernährung. 2003 setzte sich eine neue Diätwelle durch, somit durfte das Essen ruhig fett und proteinreich sein, solange das Produkt keine Kohlehydrate enthält. Es dauerte sechs Monate, bis die Unternehmensleitung beschloss, kohlehydratreduzierte Produkte zu entwickeln. Folge: In der zweiten Jahrehälfte 2004 kamen diese auf den US-Supermarkt, viel zu spät um noch vom neuen Trend profitieren zu können! Dadurch musste Unilever mit 650 Millionen Euro für Sonderabschreibungen büßen. 1 Geschwindigkeit ist Voraussetzung für gelungene Neuentwicklungen. Soll das Unternehmen wettbewerbsfähig werden oder bleiben, muss schneller und flexibler entwickelt und auf Kundenwünsche eingegangen werden! Was passiert also, wenn man Zeit als eher nebensächlich erachtet? Geht man nun mehr davon aus, das die Konkurrenz nicht schläft und entwickelt ein gleichwertiges Produkt mit vielleicht mehr Variationen, das andere Unternehmen aber mit Zeitverzug gegenüber dem Ersten in den spezifischen Markt eintritt, so ist ein großer Teil der Nachfrage schon gesättigt, außerdem besteht die Möglichkeit, das schon feste Verträge für die Produkte des Erstanbieters bestehen. Somit hat der Pionier (First-to-Market) eine Marktposition aufgebaut die für Nachzügler uneinholbar ist. Die größte Sorge für Nachzügler besteht dann, wenn ein Produkt auf den Markt gebracht wird obwohl die Nachfragekurve einen Rücklauf aufzeigt (vgl. Abb. 1).Durch hohe Stückkosten und eventuellem gleichzeitigen Preisverfall die der Pionier durch die Erfahrungswerte, die er sammeln konnte, durchsetzt, besteht das Risiko, das Umsätze die Kosten nicht mehr decken. Abgesehen vom Marktaspekt, hat derjenige mit den kürzeren Entwicklungszeiten den Vorteil, das er den Markt besser beobachten und sich auf zukünftige Entwicklungen einstellen kann. [...]
 

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5.1 ZEITVERKÜRZUNG 5.2 INTENSIVE NUTZUNG 6.2 PORTIONIERUNG 6.3 DAS PRINZIP 6.4 PRINZIPIEN 6.5 PARALLELISIERUNG 6.6 SIMULTANBEARBEITUNG abgestimmt Abstimmungen Aktivitäten konzentriert Amortisationszeit außerdem besteht AUSSICHTEN AUF KOSTEN Beschleunigung von Innovationsprozessen besteht das Risiko BILANZIELLE WIRKUNG dennoch Dinge richtig DRUCK VON AUßEN Durchlaufzeiten Effizienz EINFLUSS DES ZEITVERZUGES entstehen Entwicklung Entwicklungskosten externe F&E-Abteilung Geschka großen hohe Priorität Höhere Transparenz Horsch Informationsfluss Innovations Innovationsmanagement Japan Kapitalbindung Know-how Kommunikation KOSTEN UND LEISTUNGEN Kunden Kundenwünsche langfristige Planung Lebenszyklus Logistikbereich Manager-Magazin Markt Marktanforderungen Markteinführung Markteintritt Materialien Nacharbeit permanent PRINZIP DES VORSPRINGENS PRINZIPIEN BEI AUSFÄLLEN PRINZIPIEN ZUR BESCHLEUNIGUNG Produktion Produktionszug Projekte Projektmanagement Prozent reduzieren reduziert Ressourcen Rücksprünge SCHNELLERES ARBEITEN Serienproduktion Siemens sollte somit liegt SONSTIGE PRINZIPIEN Strategie Synchronisation Umweltschutz Unilever Unternehmen verbesserte VERBOT VON ÄNDERUNGEN VERMEIDUNG VON ZEITPUFFERN viele VORBEUGUNG VON ZEITEINBUßEN Vorziehen von Aktivitäten Wertschöpfungsketten Wettbewerbsfaktor wichtigen Wildemann Hrsg Wirtschaft aus erster Zeitfenster Zeitmanagement zeitorientierten ZEITPUFFERN UND SCHNELLERES Zeitpunkt zur Einführung ZEITÜBERSCHREITUNGEN ZEITVERKÜRZUNG DURCH VERMEIDUNG Ziel Zufriedenheit

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