Zeitfusion: Die Selbstorganisation neuronaler Erregungsmuster

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Books on Demand, 2010 - 116 pages
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Der Autor ist kein Psychologe, kein Neurowissenschaftler oder Therapeut, sondern Soziologe. Als solcher beschaftigt er sich mit nichtlinearer dynamischer Selbstorganisation und Systemtheorie und lehnt sich dabei an Forscher wie Paul Watzlawick, Humberto Maturana, Hermann Haken oder Antonio Damasio an. Ausgangspunkt seiner Hypothesen sind die durch moderne Gehirnforschungsmethoden wie PET-Scanner oder fMRI sichtbar gewordenen Resultate, welche den Schluss nahelegen, dass sich bei Gedanken-, Erinnerungs- und Vorstellungsleistungen fruhere neuronale Erregungszustande unter dem Einfluss gegenwartiger Kontextbedingungen unscharf beziehungsweise fuzzy reaktivieren. Einzelne Zeiteinheiten werden dabei als Tragerschichten neuronaler Materie aufgefasst, deren Inhalte im Rahmen iterativer Prozesse miteinander wechselwirken. Dadurch kommt es zu einem kontinuierlichen Selbstorganisationsprozess, der den Menschen strukturell in seiner Wahrscheinlichkeit bedingt. Begriffe wie Somatische Marker, Ruckkoppelung, Iteration, Attraktor und Bifurkation untermalen dieses Buch.

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About the author (2010)

Der Autor ist Soziologe und beschaftigt sich mit wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der individuellen, gesellschaftlichen und sozialen Selbstorganisation mit Schwerpunkt nichtlineare, dynamische Systeme. Daruber hinaus ist er im Konfliktmanagement und Seminarwesen tatig.

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