Zeitgeschichtlicher Wandel des Ehe- und Familiensystems in Deutschland

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GRIN Verlag, Aug 4, 2008 - Education - 15 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule RheinMain, Veranstaltung: Familie und Geschlechterverhältnisse, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die bürgerlich moderne Familie, wie sie noch heute in der Gesellschaft überwiegend dominiert, war bis weit in die 60er Jahre hinein eine kulturelle Selbstverständlichkeit und ein millionenfach fraglos gelebtes Grundmuster. Sie ist aus einer Vielzahl von Veränderungsprozessen innerhalb des Familienlebens ent-standen. Für die große Bevölkerungsmehrheit galt sie als die einzig gesellschaftlich „richtige“ und rechtlich legitime private Lebensform. Doch seit Mitte der 1960er Jahre findet in Deutschland ein Wandel dieser bisherigen „Normalfamilie“ statt. Dadurch entsteht eine zunehmende Pluralisierung und Individualisierung der Haushalts- und Fa-milienformen. Einige Sozialwissenschaftler interpretieren die Entwicklung als Bedeutungsverlust von Ehe und Familie (vgl. Peuckert 1999, 19). Die Entscheidung für die Ehe wird immer mehr von einer subjektiven Werteorientierung, besonders vom Kinderwunsch, bedingt. Ihre Dauerhaftigkeit wiederum wird immer mehr von Partnerzufriedenheit und individuellen Anspruchsmustern abhängig. Der Geburtenrückgang, die abnehmende Heiratsneigung sowie die steigende Zahl von Scheidungen gelten als die wichtigsten Symptome des Wandlungsprozesses. Die „Individualisierungstheorie“ gilt gegenwärtig als der populärste Erklärungsansatz für den sozialen Wandel von Ehe und Familie. Die „Normalbiographie“ ist Vergangenheit. Heutzutage ist es Sache jedes einzelnen Individuums, die eigene Lebenskarriere selbst zu definieren. Dies gilt gleichermaßen für Frauen wie für Männer. Um den gesellschaftlichen und den damit verbundenen familiären Wandel thematisieren zu können, ist es unerlässlich, zuvor die vorindustrielle Familie sowie die Beziehung der Familienmitglieder unterein-ander genauer zu betrachten. Darauf folgend wird der Umbruch durch die Industrialisierung sowie das daraus entstandene bürgerliche Familienmodell genauer beleuchtet. Anschließend beschreibe ich den Wandel aus demographischer Sicht. Die wichtigsten daraus resultierenden Privatheitsformen stehen im nachfolgenden Punkt im Vordergrund. Die Hausarbeit wird abgerundet mit einem Erklärungsansatz für den Wandel des Ehe- und Familiensystems mittels der Individualisierungstheorie.
 

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Alleinerziehende anhand der Individualisierungstheorie Anstieg Babyboom Beck-Gernsheim 1990 bedingt Beginn der Industrialisierung Beziehungen der Familienmitglieder bürgerli bürgerliche Familienmodell bürgerlichen Familie demografische Übergang demografischer Sicht dennoch durchschnittlich Ehejahr Eheschließungen Einelternfamilien Entdeckung der Kindheit Entstehung der bürgerlichen Entwicklung Erklärungsansatz anhand Erwerbstätigkeit Familie sowie Familie und Beruf Familienform Familiengründung Familienmitglieder untereinander Familiensoziologie Familiensystems in Deutschland fast Frauenrolle Ganzen Hauses Geburtenentwicklung Geburtenziffer Geißler geschieden Gesellschaft Gesinde Hausarbeit Haushalt des Ganzen heiraten Heiratsalter heute höher Individualisierung Karriere Kinder galten Kinder pro Frau Kinderlosigkeit Kinderlosigkeit/kinderlose Ehen Kinderwunsch kulturelle Ledige Leitbild lich Mann Mitte der 1960er mittels der Individualisierungstheorie moderne Familie Nave-Herz Nichteheliche Lebensgemeinschaften NELG Niveau anzupassen Normalfamilie Personenbezogene Stabilität Peuckert Pluralisierung der Lebensformen private Lebensform Privatheitsformen Produktion Rückgang der Geburtenzahlen Scheidungsquote Scheidungsrisiko Selbstverwirklichung sozialen Wandel starke steigende Zahl stetig strukturierte Strukturwandel der Familie Trend Trennung von Arbeits unsere veränderte Verlag für Sozialwissenschaften vorindustriellen Wandel aus demografischer Westdeutschland wieder Wohnbereich Zahl von Scheidungen Zeitgeschichtlicher Wandel zunehmend

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