Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft, Volume 4

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Wilhelm Hertz, 1852 - Geology - 227 pages
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Page xix - Der ganze Zweck und der hohe Nutzen der Geologie, in allgemeiner und in specieller Rücksicht auf die österreichischen Staaten und ihre Völker. Wien 1851 ; 8°.
Page 49 - Im Hangenden wie im Liegenden findet sich auch hier ein sehr vielfacher Wechsel dünner Kalkstein- und Glimmerschieferlamellen. Wir brauchen uns nur den Tharander Kalkstein nebst dem einschliessenden Thonschiefer in einer etwas höheren Umwandlungsstufe (aber ohne eigentliche Schmelzung) zu denken, so haben wir das Vorkommen von Zaunhaiu.
Page 169 - Windungen (spirugli) der Fumarolen oder wenig unter der Bodenoberfläche ab und erfüllt dann die Gesteinsspalten als kleine Adern von höchstens 9 Centimeter Dicke, die an den Wänden faserigen Schwefel, in der Mitte Krystalle zeigen. Nach BREISLAK*) findet sich der Schwefel nur eben unter der Bodenoberfläche, daher glaubt er, dass er sich aus dem durch den Sauerstoff der Luft zersetzten Schwefelwasserstoff bilde und nur da sich finde, wo diese Zutritt hat. Nach SCACCUI steigt aus sehr grosser...
Page 499 - Ueber die nordöstlichen Alpen. Ein Beitrag zur näheren Kenntniss des Gebietes von Oesterreich ob der Enns und Salzburg in geoguostisch-mineralogisch-montanistischer Beziehung.
Page 47 - Massen in denselben bildet, ihre Schieferung oder Schichtung gestört hat, Bruchstücke derselben oder zerbrochene dünne SchieferLamellen einschliesst. Würde es nicht ebenso geschehen, wenn man wechselnde Schichten von Wachs und Glas, oder Blei und Glas, unter mehrseitig und ungleich wirkendem Druck einer solchen Temperatur aussetzte, dass zwar das Wachs erweichte oder das Blei eben schmölze, dag Glas hingegen nicht?
Page 49 - Verdickungen zu sein, während zwischen diesen mächtigeren Stellen die Masse zuweilen fast ganz verschwindet. Im Hangenden ist dieses wie das sehr ähnliche Arzberg-Redwitzer Kalklager oft begleitet von Brauneisenstein, der augenscheinlich aus einer Zersetzung von Spath• --<;, -tein hervorgegangen ist.
Page 34 - Vand) läuft die Schichtungslinie grossentheils der Granitgrenze parallel, und zugleich ist hier der Kalkstein weit weniger vorherrschend, theilweise sogar ganz untergeordnet. Kalkstein, Thonschiefer und Granit auf dem Paradiesberge. Wir finden hier nicht mehr den Christianenser dichten Kalkstein, sondern einen körnig krystallinischen weissen Marmor, der in einzelnen noch erkennbaren 34 Versteinerungen*) einen hinreichend beglaubigten Taufschein bei sich trägt.
Page 52 - Quarzporphyr, welche letztere er aus einer anderen als der örtlich aufgeschlossenen Region entnommen haben muss, wenn sie nicht etwa in dem früher dichten Kalksteinlager vorhanden gewesen sind. An der Grenze des Kalksteins gegen den Hornblendeschiefer finden sich bei Mütito, zwar gleichsam Verschmelzungen, aber wenig besondere Mineralien.
Page 43 - Christiansand gar nicht vorkommt, ist hier eines der häufigeren Mineralien. Seine Krystalle sind , so weit meine Erfahrung reicht , stets auf den Gneiss aufgewachsen. Sie vertreten gewissermaassen den 43 Vesuvian.
Page 49 - Durchsetznngs-Grcnzen finden eich zuweilen eigentümliche drusige Breccien. Kalkstein-Bruchstücke sind durch Kalkspath und Braunspath zusammen gekittet: zwischen und in den Bruchstücken haben sich Drusen entwickelt, der Art, dass zuweilen nur noch die Linien-dicken Ausscnflächen der Bruchstücke erhalten sind, welche jetzt die dünnen Drusen-Wände bilden. In den Drusen finden sich...

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