Zeitschrift der Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin

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Page 136 - Anpflanzungen als hellere Flecke entgegen. Hübsche, freundliche Häuser, welche an die Stelle der im Anfang errichteten Hütten getreten sind und das anheimelnde Gepräge deutscher Bauernhäuser tragen, schauen hier unter Palmen und mit goldenen Früchten behangenen Orangenbäumen hervor.
Page 172 - hat die ursprüngliche Ebene in ein System übereinander gelagerter Terrassen verwandelt, deren Ränder, gemeinhin mit dem ganz unpassenden Namen von Serras (Bergzügen) belegt und demgemäß auf den neuesten Karten als solche dargestellt, bald in steilen, zerklüfteten Wänden, bald in sanften Gehängen abfallen. Besonders auffällig zeigt sich die Denudationswirkung in der Abtrennung zahlreicher kleiner Plateaus von der Hauptmasse. Solche isolierte...
Page 204 - Es scheint, dase die Kräfte, welche die jugendliche, hoch aufgerichtete Zusammenfaltung des nordwestlichsten Himalaja und der „ „Dapsang" "- Ketten (des Mustagh) hervorbrachten, in deren imaginärer nordnordwestlicher Fortsetzung sich in einer quer gerichteten Aufhebung des sehr alten, rostförmigen Systems der nördlich vorgelagerten Ketten äusserten , und dass somit die hohe...
Page 137 - ... Haustiere ist noch so gut wie nichts geschehen. Die Futterplätze (Weiden) sind, da nichts für ihre Verbesserung geschieht, dürftig und liefern oft nur spärliches Futter." — Alfred Hettner, 1891. S. 135/136. „Gute Kenner des südbrasilianischen Ackerbaues meinen auch, daß es in vielen Kolonien bereits an der Zeit sei, den alten Raubbau, der zuerst natürlich und angemessen war, zu verlassen und tieferes Pflügen, Düngung und einen regelmäßigen Fruchtwechsel einzuführen; aber die deutschen...
Page 125 - ... abzuhalten, den Mangel an Holz für Hausbau und Zäune und das Brennmaterial, die Notwendigkeit von vornherein zu düngen und die Gefahr, damit Unkraut großzuziehen, die Gefahr des Rostes und Brandes und die Gefahr von Heuschreckenschwärmen als überwiegende Ubelstände geltend. Sicher ist, daß die Kampkolonisation mehr Kapital als die Urwaldkolonisation erfordert und darum nicht vom gewöhnlichen deutschen Einwanderer unternommen werden kann. Ob im übrigen die Vorteile oder Nachteile überwiegen,...
Page 84 - P. Ascherson, Die geographische Verbreitung der Seegräser. — G. Schweinfurth, Pflanzen höherer Ordnung -- A. Bastian, Allgemeine Begriffe der Ethnologie. — H. Steinthal, Linguistik. — H. Schubert, Das Zählen.
Page 476 - Volkes ein, und läßt nach einiger Zeit eine neue, vielleicht verbesserte Art der Tradition erstehen. Vermag man es, den Zeitpunkt zu bestimmen, bei welchem die Tradition in die Mythologie übergeht, so kann man die dadurch sich ergebenden Jahresreihen als Koordinaten auf einer Grundlinie auftragen, welche den Anfang der Geschichte darstellt.
Page 394 - Die Höhen aller Berge liegen unter seiner Höhe,« sagt Ephräm. »Zu seinem äußersten Rande nur gelangte das Haupt der Sintfluth, seine Füße küsste sie und betete sie an und wendete sich hinabzusteigen und zu berühren das Haupt der Berge und Höhen.«4) Stufenweise baut es sich dort auf und jede höhere Stufe schließt den Genuss eines höheren Ruhmes in sich.
Page 301 - Es ist unbegreiflich." sagt Kohl (3, 53, 67) im Anblick der Steppe, „wie ein Mensch auf den Einfall gekommen ist, sich in der Steppe ackerbauend niederzulassen, deren ganzer Charakter gegen diesen Mißbrauch schreit".
Page 125 - ... die Gründe für den Zusammenbruch des Weizenanbaus (Rost, Bürgerkrieg der 1830er Jahre) erwähnt hat, folgendes: „Erst neuerdings denkt man an eine Wiederbelebung des Ackerbaues (auf Kampland) mittels europäischer Kolonisation. Besonders in der Gegend von Porto Alegre, wo die Nähe der großen Stadt guten Absatz verspricht, hat man versuchsweise einige Anpflanzungen angelegt. Das Kampland bietet gegenüber dem Urwaldgebiete einzelne unleugbare Vorteile dar: die Notwendigkeit, erst den Urwald...

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