Zeitschrift des Berliner Vereines homoopathischer Aerzte, Volume 4

Front Cover
B. Behr, 1885 - Homeopathy
0 Reviews
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 91 - in ihrer rohen Stoffgestalt nie eine Auflösbarkeit derselben in Wasser und Weingeist wahrnehmen konnte, sie nach dieser besonderen Umwandlung doch gänzlich, sowohl in Wasser als in Weingeist auflöslich werden, eine für die Heilkunst unschätzbare Entdeckung.
Page 90 - Die Veränderung, welche in den Naturkörpern, namentlich in den arzneilichen, durch anhaltendes Reiben mit einem unarzneilichen Pulver, oder aufgelöst durch langes Schütteln mit einer unarzneilichen Flüssigkeit, entsteht, ist so unglaublich gross, dass sie
Page 317 - Halboxyd des Arsenikmetalls in verdünnter Auflösung.) „Indem ich den Arsenik nenne, ergreifen gewaltige Erinnerungen meine Seele. „Während der Allgütige das Eisen erschuf, verstattete er freilich den Menschenkindern, aus ihm entweder den mörderischen Dolch oder den milden
Page 230 - uns Allen Und unserer Meinung entfernen?* Ich schreibe nicht, Euch zu gefallen; Ihr sollt was lernen. —*) Goethe.
Page 320 - welche durch unermüdete, vielfache Versuche fand, dass sie nur in seltenen Fällen mehr als ein Decilliontel eines Grans Arsenik reichen dürfe, und auch dies nur in Fällen, wo er nach genauer Prüfung genau und einzig hinpasst. Auf welchen von beiden
Page 319 - verschreit, laut auf, schilt das Kinderei und versichert, überzeugt (?), ohne Nachversuche überzeugt (?) zu sein, dass so wenig gar nichts thun und gar nichts wirken könne, und so viel als Nichts sei, und
Page 489 - Krankheitserreger bei Cholera nostras nicht die Rede sein kann, so muss, da das Mittel nach den vorher mitgetheilten, durchaus glaubwürdigen Angaben gleichwohl so prompt wirkt, der Grund dafür wo anders liegen. Es muss sich um eine Alteration des Nährbodens im Organismus selbst handeln.
Page 318 - her, den sich die Menschen erlaubt haben, die so wundersam kräftigen Arzneisubstanzen in Krankheiten, für die sie nicht geeignet waren, und noch dazu in so
Page 487 - Stühle mit oder ohne Erbrechen, welche möglichst bald behoben werden müssen, da bei ihrem Bestände die Kräfte zusehends abnehmen und die Krankheit rasch ihre unbezwingbare Höhe erreicht. Erfolgen die charakteristischen Entleerungen rasch hintereinander,
Page 318 - Der stärksten Arznei, des Arseniks, des salpetersauren Silbers, des kochsalzsauren Quecksilbers, des Sturmhuts, der Belladonna, des Fingerhuts, des Mohnsaftes, des Bilsenkrautes usw, hat sich die gewöhnliche Arzneikunst bisher in grossen Gaben und häufig bedient. Stärkerer Substanzen kann sich die Homöopathie nicht bedienen, denn es giebt keine stärkeren. Wenn nun die gewöhnlichen Aerzte sie anwenden, so wetteifern sie sichtbar, die möglichst stärksten Gaben davon zu verordnen, und thun...

Bibliographic information