Zeitschrift für Biologie, Volume 28

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Popular passages

Page 64 - Quantität destillirten Wassers nahm die Alkalescenz stark ab, so dass man die Reaction neutral nennen konnte. Statt mit Wasser verdünnte ich den Speichel mit 0,05 °/0 Sodalösung, wobei die Reaction immer deutlich alkalisch blieb ; eine andere verdünnte Portion habe ich mit einem Tropfen schwacher Essigsäure leicht sauer gemacht. In diesen beiden Fällen ging sowohl der alkalisch, wie der sauer reagirende verdünnte Speichel bei 60° ebenso zu Grunde, wie die neutrale Auflösung. Auch hier erhöhte...
Page 502 - Mittel löti 44 47 216 5,0 Kohlehydraten ohne und mit Zusatz von Asparagin. Würde das Asparagin in den gegebenen Mengen eine irgendwie in Betracht kommende eiweissersparende Wirkung bei den Ratten ausgeübt haben oder eine wesentliche Bedeutung für die Ernährung besitzen, dann hätten die Ratten der Versuchsreihe II länger am Leben bleiben müssen, als die der Versuchsreihe I.
Page 443 - Jedoch inuss ich als Resultat meiner Versuche angeben, dass es mir nicht gelungen ist, unter 8 ° eine merkliche Verdauung zu bemerken. Bei 10° war die Verdauung fast noch ganz so schnell wie bei Zimmertemperatur. Allein von da ab war sie sehr deutlich verlangsamt. Bei 9° sind zwar nach einem Tage drei Eiweissscheibchen zum grössten Theil verschwunden, der letzte Rest verschwand aber erst nach den nächsten 12 Stunden. Bei 8° war nach drei Tagen noch sehr wenig von einer Verdauung zu bemerken,...
Page 104 - Pflüger's 14,3. Ueber den feineren Bau des gestreiften Muskelgewebes mit besonderer Berücksichtigung einer neuen Methode zur Untersuchung desselben durch Abdrücken des Gewebes auf Collodium. Von John Berry Haycraft MD, D. Sc., FRSE (Aus dem Physiologischen Laboratorium der Universität zu Edinburgh.*) (Mit Tafel H Geschichtliches.
Page 49 - Thätigkeit der Verdauungsenzyme hängt wesentlich von zwei Momenten ab, die jedoch, um die Leistungsfähigkeit der Fermente am besten zum Vorschein zu bringen, von gewisser, ziemlich constanter Intensität sein müssen und eine gewisse Grenze durchaus nicht überschreiten dürfen. Diese Momente sind: 1. eine entsprechende Reaction, 2. eine entsprechende Temperatur. In ersterer Beziehung verhalten sich die Enzyme verschieden — das eine wirkt am besten bei saurer, das andere bei alkalischer Reaction,...
Page 139 - Da auf Grund von 12 Versuchen" (siehe Tabelle VIII), so sagt Eduard Külz1), „der Glykogengehalt der Leber bei kräftigen „Hühnern nach sechstägiger Carenz höchstens 0,1788 g beträgt, so „würde man berechtigt sein, diejenigen Versuche der Tabelle XVIII...
Page 294 - Bd. XXVI (1889). Es lag nahe, die Versuche auch am Kaltblüter anzustellen. Auf Veranlassung des Herrn Prof. Külz, dem ich für die Anregung zu dieser Arbeit zu besonderem Danke verpflichtet bin, unternahm ich es, den Erfolg der totalen Entfernung des Pankreas bei Schildkröten und Fröschen festzustellen, zumal dieselbe meines Wissens bis jetzt noch nicht ausgeführt worden ist. I. Versuche an Schildkröten. Ich operirte im Ganzen 12 Thiere. Zur Verwendung kamen ausschliesslich Flussschildkröten....
Page 447 - Am ineisten überzeugend aber fiel die Kochprobe aus. Es wurde immer, ohne Ausnahme, beim Kochen ein Coagulum erhalten, das auf die Anwesenheit von regenerirtem Eiweiss zu schliessen erlaubte. Nachdem derart die Regeneration des Eiweisses im Froschmagen bei Zimmertemperatur bewiesen worden , wiederholte ich mehrere Male denselben Versuch bei niedrigeren Temperaturen. Es stellte sich dabei das interessante Resultat heraus, dass die Regeneration nur innerhalb derselben Temperaturgrenzen stattfindet,...
Page 431 - Schwankungswellen immer vollständiger üher einander fallen, werden die beiden negativen Werthe, zwischen denen das erregte Molekül des Nerven schwankt, so geringe Differenz haben , dass die Schwankung nicht mehr ausreicht, um den Muskel zu tetanisiren. In Bezug auf meine Untersuchungen über die Anfangszuckung möchte ich noch bemerken, dass ich mich stets auf graphischem Wege von der Einfachheit der Zuckung überzeugte und dass ich sehr oft eine Endzuckung beim Unterbrechen des elektrischen Reizes...
Page 143 - C.Ludwig 1891 veröffentlicht wurde: „Es scheint mir somit je nach Qualität und Quantität des „Futters, resp. je nachdem die einverleibte Substanz in directer oder „indirecter Beziehung zu der Glykogenbildung steht, das Optimum „der Tödtungszeit, dh das Maximum der Glykogenanhäu„fung in der Leber verschieden zu sein und für bestimmte „Körper besonders festgestellt werden zu müssen.

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