Zeitschrift für analytische Chemie, Volumes 19-20

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J.F. Bergmann, 1880 - Chemistry, Analytic
 

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Page 592 - und giesst nun die ganze Flüssigkeit durch ein entsprechend grosses Faltenfilter. Ist das Filtrat grün oder gut erkennbar grünlich, so ist eine weitere Prüfung auf Kupfer selbstverständlich überflüssig, ist es gelb, so kann noch immer Kupfer in demselben gelöst sein; um dieses zu erkennen, säuert man, wenn
Page 600 - ist. 2) Die Menge der verzuckerten Stärke ist bis zu einer Umsetzung von 40—50 ^ der Einwirkungsdauer proportional. 3) In den späteren Stadien verläuft der Process immer langsamer. so dass eine vollständige Verzuckerung, wenn überhaupt unter den gegebenen Verhältnissen möglich, erst nach einer unverhältnissmässig langen Einwirkungsdauer erreichbar ist. 4) Die Ursache dieser Verzögerung liegt hauptsächlich in der verschiedenen Widerstandsfähigkeit der Dextrine gegen verdünnte Säuren.«
Page 460 - des Fäulnissprocesses steht, so kann in solchen Fällen, wo Vergiftungen mit Schwefelarsen vorkommen und das corpus delicti nach Wochen oder sogar nach Monaten zur Untersuchung gelangt, auf die Frage: »War die zu dieser Zeit gefundene Menge arseniger Säure im Stande einem Menschen das Leben zu nehmen?» der Experte eine bestimmte Antwort nicht geben. 4) Aus Allem geht hervor, dass eine — wie es leider
Page 593 - Man kocht das Filtrat im Becherglase mit einigen Tropfen der Zuckerlösung etwa eine Minute und lässt 3—4 Minuten ruhig stehen; hierauf giesst man die Flüssigkeit aus dem Becherglase und wischt den Boden des letzteren mit einem Stück weissen
Page 4 - viel schärfer auf, als bei der Einwirkung des Alkalis auf einen eingedampften Rückstand. Diese Reaction ist sehr empfindlich, so dass man mittelst derselben die Aloe noch in einer Verdünnung von 1 : 5000 nach kräftigem Schütteln während etwa 5 Minuten deutlich nachweisen kann. Die übrigen Bitterstoffe, sowie das
Page 380 - des basischen Eisenoxydsalzes annimmt, plötzlich gerinnt, und die Flüssigkeit über dem Niederschlag milchig wird. Selbstverständlich kann die vorherige .Neutralisation mit Natron auch unterbleiben, sie kann eben so gut durch Zinkoxyd bewirkt werden. Nach geschehener Fällung füllt man die Flasche mit Wasser bis zur Marke, mischt, lässt einige Minuten absetzen und filtrirt durch ein
Page 8 - fertige Lösung herzustellen, braucht man dasselbe nur auf einem Filter mit heissem Wasser und einigen Tropfen Ammoniak zu übergiessen. wodurch sich der Farbstoff löst, und bis zur Erschöpfung des Sandes auszuwaschen (was man in wenigen Minuten erreicht). Das Filtrat wird nun mit einigen Tropfen Schwefelsäure angesäuert und dann wieder neutralisirt und bildet nun, wie der Verfasser sagt:
Page 420 - die dunkle Färbung des basischen Eisenoxydsalzes annimmt, plötzlich gerinnt, und die Flüssigkeit über dem Niederschlag milchig wird. Selbstverständlich kann die vorherige .Neutralisation mit Natron auch unterbleiben, sie kann eben so gut durch Zinkoxyd bewirkt werden. Nach geschehener Fällung füllt man die Flasche mit Wasser bis zur Marke, mischt.
Page 579 - von Zeit zu Zeit, so nimmt die Krystallbildung rasch zu und nach 24 Stunden ist die Hauptmenge auskrystallisirt. Um bei langsamerer Krystallabschcidung schön krystallisirte Krusten zu bekommen, kocht man Methylalkohol, den man durch Wasserzusatz (etwa
Page 4 - mit Aether oder besser mit Benzin einige Male kräftig durch, so färbt sich das Benzin schwach gelblich-grün. Fügt man alsdann zu einer klar abgegossenen Probe des Benzins einige Tropfen Ammoniaksolution und erwärmt unter leichtem Schütteln der

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