Zeitschrift fuer biologie, Volume 16

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Popular passages

Page 541 - Athemraums wächst. langen Röhrenleitung, sowie auch die geringen Schwankungen der Temperatur bei den verschiedenen Versuchen zu so gewichtigen Bedenken gegen die Versuchsanordnung von Seegen und Nowak Veranlassung geben, dass wir vor deren Hebung die dadurch erhaltenen Resultate nicht als richtig ansehen können. Es ist durch die Versuche von Seegen und Nowak daher nicht, wie sie meinen, „unzweifelhaft festgestellt, dass der thierische Organismus im Stande ist, einen Theil des aus der Umsetzung...
Page 511 - Quecksilberpumpe vermeidet, wird daselbst ein excessiver Gehalt an Stickstoff im Blute nie mehr beobachtet. Wir behaupten nicht, dass die von Regnault und Reiset gefundene Zunahme und Abnahme des Stickstoffgehalts des Athemraums ganz auf solchen unvermeidlichen Fehlern beruht, aber gewisse Differenzen in der Menge des Stickstoffs ergeben sich mit Nothwendigkeit aus der Anordnung des Versuchs, und es wird nach der ganzen Anlage desselben häufiger ein Eindringen als ein Heraustreten dieses Gases stattfinden...
Page 511 - Stunden 42« (33 Liter) Stickgas ausgeschieden haben soll, ansehnlich mehr als in dieser Zeit im Harn und Koth sowie im Futter enthalten ist. Diese grosse Stickstoffmenge ist entweder von aussen eingedrungen oder vielleicht auch zum Theil vom Thier in den Körperhöhlen mitgebracht worden. Bei Gelegenheit von neueren Respirationsversuchen an kleineren Thieren, welche mit allen Hilfsmitteln aufs sorgfältigste angestellt worden sind, musste man die Frage nach einer Aenderung des Stickstoffs unentschieden...
Page 545 - Wenn es sich darum handelt, nachzuweisen, dass der im Apparat entwickelte Stickstoff wirklich aus dem Thierleibe stammt, braucht nur nachgewiesen zu werden, dass dieser Stickstoff nicht von aussen in den Apparat gelangt sein kann ; zu dem Zwecke genügt es, zu beweisen, dass während des ganzen Versuches ein Einströmen der äusseren Luft unmöglich und dass der verwendete Sauerstoff durch Stickstoff nicht verunreiniget war.
Page 534 - S eegen und Nowak wird aber die Temperatur an dem ausgedehnten Apparate durch ein einziges an einer bestimmten Stelle des Athemraums angebrachtes Thermometer bestimmt und ohne weiteres vorausgesetzt, dass die Temperatur im ganzen Raum, in dem die Thiere sich befinden, sowie in der langen übrigen Leitung absolut die gleiche sei und zwar in einem Zimmer, in welchem für gewöhnlich in der Nähe des Athemkastens und in die Leitung, durch welche die Luft circulirt, eingeschlossen während langer Zeit...
Page 188 - Fleisch und 150 Speck schon Längere Zeit im Stoffgleichgewicht befand, festgestellt. Sodann setzten wir dem Futter am 6. Versuchstage 20,94« kohlensaures Ammoniak zu, die lant Analyse 5,12s N enthielten. Die Resultate finden sich in nachstehender Tab. III verzeichnet. Da der Koth nur am Anfang und Ende der Reihe abgegrenzt wurde, so ist es nicht möglich, den auf die einzelnen Versuchsperioden treffenden Koth gesondert zu betrachten. Jedoch bleibt der procentische Gehalt des Kothes an S in den...
Page 281 - Kasteinnhalts stattgefunden habe und dass dieselbe Zusammensetzung auch das verdrängte Luftquantum besitze: ein Schluss, welcher noch problematischer wurde, wenn man mit dem Einleiten des toxischen Gase fortfuhr. Wir haben uns in der Literatur vergeblich nach einer Analyse des Kohlendunstes umgesehen, wenn man in correcter Weise unter Kohlendunst die durch unvollkommene Verbrennung von Kohlen veränderte Zusammensetzung der atmosphärischen Luft eines abgeschlossenen Raumes versteht.
Page 513 - Schlussfolgerungen zu erinnern ist. I. Wir wissen nicht, wie Seegen und Nowak zu der Ansicht kamen, dass die Diffusion der Gase durch Wasser hindurch verhindert werde, wenn man auf das Wasser eine Schichte Oel bringt, wie sie S. 384 ihrer Abhandlung angeben; wir wissen aber, dass Rüböl und andere fette Oele schneller und mehr Luftblasen entwickeln, selbst als Wasser, wenn man sie unter die Luftpumpe bringt und einen luftleeren Raum herstellt. Aus Versuchen von S aus su re i ) ist bekannt, dass...
Page 514 - Indigo (Indigoküpe) mit einer Pipette unter Oel gebracht wird blau, wenn Luft über dem Oele steht, und Eisenoxydullösungen unter Oel aufbewahrt nehmen rasch Sauerstoff aus der Luft durch das Oel hindurch auf. Sie sagen: „Dieses Factum dürfte namentlich für jene Fälle von Bedeutung sein, wenn man durch Uebergiessen mit Oel eine Flüssigkeit von der Luft abzuschliessen und vor deren oxydirender Wirkung zu schützen sucht.
Page 338 - Leuchtgasvergiftung in Tab. II, welche ebenfalls im grossen Raum angestellt wurden, so zeigen uns die Analysen ein ganz anderes Verhältniss in der Mischung der atmosphärischen Luft bei Zutritt von Leuchtgas als beim Kohlendunst. Hier wird die Luft durch das Einströmen des Leuchtgases nicht sauerstoffarm, vielmehr bleibt der Sauerstoffgehalt im Versuchsraum und sein Verhältniss zum Stickstoff nahezu völlig normal, da sich hier die Zusammensetzung der Luft nicht durch chemische Processe, sondern...

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