Zeitschrift für physiologische Chemie, Volume 15

Front Cover
Karl J. Trübner, 1891 - Biochemistry
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 387 - Stoffe spielen, welche in Berührung mit Thiersubstanzen in Milchsäure überzugehen vermögen, hört jetzt auf, eine Hypothese zu sein: sie verwandeln sich im Blute in milchsaure Salze, die ebenso schnell wieder zerstört werden, wie sie sich bilden, und die sich nur da anhäufen, wo die Menge des Sauerstoffs kleiner wird, oder wo sich seiner Wirkung eine andere Thätigkeit entgegensetzt».
Page 40 - Abkühlen zunächst violett, dann allmählich blau, grün, dunkelgrau, orange, carminroth und kupferroth. Die prachtvoll tiefblaue Farbe, sowie die grüne erhalten sich längere Zeit ungemein scharf. Bei plötzlichem Abkühlen der Schmelze entsteht die kupferrothe Farbe, welche ebenfalls längere Zeit anhält, die blaue Farbe kann lange Zeit in der Weise erhalten werden, dass man die in einem Kölbchen befindliche Substanz in eine auf 98° erwärmte Glycerinlösung taucht und so zum Schmelzen bringt,...
Page 41 - ... taucht und so zum Schmelzen bringt; die anderen Farben 'tun es nicht. Zur Ausführung der Reaktion versetzt man eine ganz geringe Menge der zu untersuchenden Substanz in einem trocknen Reagenzglas mit 2 bis 3 Tropfen Propionsäureanhydrid und schmilzt vorsichtig. Man erhält beim raschen Erkalten eine fettglänzende Masse; Die Farbenerscheinung ist sehr deutlich zu beobachten, wenn man einige Körnchen dieser Masse an einem Glasstabe zum Schmelzen erhitzt und den Stab dann während des Abkühlens...
Page 329 - Alkoholatlösung hinzu. Das Fett löst sich sofort. Alsdann verjagt man auf stark siedendem Wasserbade den Alkohol, indem man den Kolben schief stellt und erhitzt die trockne Seife noch kurze Zeit. Man löst hierauf die Seife in 100 cbcm. Wasser und verfährt im Uebrigen nach den von Hehner angegebenen Vorschriften.
Page 244 - Die wässerige Lösung der Säure färbt sich bei längerem Stehen an der Luft dunkel. Mit Ammoniak oder Natronlauge tritt sofort Braun- bis Schwarzfärbung ein, ebenso wirken auch schon Alkalicarbonate. Mit Silberlösung entsteht im ersten Augenblick keine Reaclion, nach wenigen Secunden aber färbt sich die Flüssigkeit dunkel, während metallisches Silber abgeschieden wird.
Page 85 - Darmausspülungen auf die Ausscheidung der Diamine und des Cystins. Wenn die Diaminbildung und die Cystinurie von einander untrennbare Erscheinungen sind, so muss, wenn es gelingt, eine von beiden zum Verschwinden zu bringen, auch die andere aufhören. Da die Diamine durch die Thätigkeit von Bacterien im Darm entstellen, so ist a priori die Möglichkeit gegeben, ihre Production zu beeinflussen.
Page 500 - Alkohol zerrieben, dieser, so wie der durch das Auspressen gewonnene gleichfalls aufs Filter gebracht, nachgewaschen, die Masse nochmals ausgepresst und die abrinnende Flüssigkeit , wenn nöthig filtrirt , mit den früheren Filtraten vereinigt. Aus den gesammten Flüssigkeiten wird mit einer koncentrirten Lösung von kohlensaurem Natrium (l : 5) das Zink ausgefällt.
Page 380 - Zahlenwerthen hervor, dass nach protrahirter Einführung des Eisens in den Kreislauf die grösste Menge des Metalls sich in der Leber wiederfindet.
Page 61 - Untersuchungen, so kommen wir zu folgenden Schlüssen: 1. Die Alkalescenz des Blutes steigt bei seiner Verdichtung mittelst grosser Glaubersalzgaben. 2. Diese Erscheinung kann durch die grössere Transsudation von Säuren als von Alkalien aus dem Blute in den Darmtractus erklärt werden, in Uebereinstimmung mit den Gesetzen der Osmose.
Page 297 - Alkoholauszug herzustellen. — Man kann auch den Farbstoff aus dem mit Wasser und Alkohol gewaschenen Niederschlag durch wiederholtes Aufgiessen eines erwärmten Gemisches aus etwa 10 cbcm.

Bibliographic information