Zeitschrift fur Wissenschaftliche Zoologie

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Page 336 - Genilalspalte, und lässt sich an jedem trockenen Exemplare dieser Ophiure mit der Lupe sogleich erkennen ; er führt ins Innere des Schildes, nämlich in ein in der Substanz des Schildes versteckt liegendes Madreporenlabyrinth, welches sich in die auf der inneren Seite des Schildes befindliche Aushöhlung oder den Anhang des Steinkanals öffnet. Der äußere Porus gehört dem Rande des Schildes selbst an , ist gänzlich äußerlich und setzt daher den Steinkanal und das Tentakelsystem mit dem Seewasser...
Page 471 - Pallasii als kleine weisse Knötchen auf der Oberfläche hervortreten und sich hier in mehr oder minder regelmässige Querreihen "um den Körper gruppiren. Man sieht unter günstigen Umständen deutlich die Nerven aus dem Innern des Körpers und direkt aus dem Bauchnervenstrang hervortreten, die Muskulatur durchsetzen und in diesen Papillen sich in ein mit Zellen durchsetztes Fasernetz auflösen. Die feinen äusseren Fasern scheinen in die nach innen gerichteten fadenförmigen Enden der Cylinder-Epithelien...
Page 317 - . Der ganze Beweis für diese Auffassung liegt darin , dass , wenn man von dem Mittelpunkt der dorsalen Oberfläche des Thieres ausgeht, bei den Crinoideen die Basalia, bei den Echinoideen die Genitalia die ersten Platten sind, welche stets und immer in der Richtung der Interradien angeordnet sind. Irgend welche unmittelbaren Beziehungen zu den inneren Organen des Thierkörpers sind bei dieser lediglich auf die räumliche Anordnungsweise jener Platten gegründeten Homologisirung nicht in Betracht...
Page 541 - Magazin der Gesellschaft Naturforschender Freunde zu Berlin, für die neuesten Entdeckungen in der gesammten Naturkunde.
Page 358 - Ansicht des Nervensystems aufgebaut ist, und noch bedenklicher wird man gegen dieselbe, wenn man seine Bemerkung liest, dass die Bilder, die er von Ophiura (= Ophioglypha) albida und Ophioscolex glacialis erhalten, seine »oben dargelegte Abgrenzung des Nervensystems weniger stützen als die Präparate von Ophiura texturata«. LANGE beruft sich ferner darauf, dass die zu den Zwischenwirbelmuskeln gehenden Nerven einzig und allein aus den von ihm als Ganglien gedeuteten Zellenanhäufungen , nicht...
Page 135 - Diese bei Madeira nicht seltene Art war mit 2 — 3 'cm stets noch unreif und erst mit 4 cm entwickelt. In Gestalt sich ganz an die eben besprochenen Arten (S. hexaptera, bipunctata, lyra) anschliessend, unterschied sie sich durch die geringe Entwicklung der Nebenkiefer, die vorn 4, hinten nur 2 — 3 Zähne hatten. Kiefer mit 7 — 9 Zähnen, Mund quer.
Page 183 - Eiern erfüllten Uterus. Wenn wir aber ein lancettförmiges Thier in eben solche Schnitte zerlegen, so sehen wir auch hier eine ganz normale Entwicklung der Geschlechtsorgane, fortschreitend von den allerersten, hinter dem Kopfe liegenden Gliedern, bis zu denen, die als die breitesten die Körpermitte einnehmen. Die Stufe, die wir hier antreffen, kann man als unreife weibliche Stufe ansehen: der Keimstock ist noch nicht vollständig entwickelt, die...
Page 541 - Fol. 9 F. KÜCHENMEISTER, Die in und an dem Körper des Menschen vorkommenden Parasiten. Leipzig 1855. 10 GEORG WALTER, Beiträge zur Anatomie und Histologie einzelner Trematoden (Amphistomum subclavatum, Distoma lanceolalum undDist.
Page 363 - ... der zehn Bursae der Ophiuren geht ein Bursalnerv, welcher sich vom radiären Nerven, zwischen dem zweiten und dritten Füßchennerven, abzweigt. 15) Am Peristom besitzen die Ophiuren eben so wie die Asterien einen inneren und einen äußeren perihämalen Ringkanal. 1 6) Das perihämale Kanalsystem ist bei den Ophiuren in ähnlicher Weise wie bei den Asterien ausgebildet und erweist sich auch hier als ein Abschnitt der Leibeshöhle. Bremen, den 28. December 1879. Erklärung der Abbildungen. Tafel...
Page 456 - Geschmacksknospen immer vorhanden und zwar am zahlreichsten im Epithel am seitlichen Abhänge der umwallten Papillen in Form einer mehr oder weniger breiten Zone. Hin und wieder kommen sie vereinzelt auf der freien Endfläche der umwallten Papillen vor, ein Verhalten, das nun ausser für den Menschen bereits für 17 von 31 untersuchten Säugethierarten nachgewiesen ist. Im Epithel des Eingwalles wurden nur einmal beim Marder zwei Geschmacksknospen vorgefunden.

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