Zeitwertkonten als Flexibilisierungsinstrument des Personaleinsatzes

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GRIN Verlag, 2010 - 76 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich BWL - Personal und Organisation, Note: 1,0, Fachhochschule Hof, Sprache: Deutsch, Abstract: Mit dem -Flexi-Gesetz- wurde 1998 die sozialversicherungsrechtliche Grundlage fur Zeitwertkonten geschaffen. In der Zwischenzeit ist viel passiert - zunehmender Wettbewerbs- und Kostendruck und die Auswirkung der Globalisierung haben Arbeitszeitmodelle in den Mittelpunkt der Arbeitszeit-Diskussion geruckt. Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Arbeit an Standorte mit niedrigerem Lohnniveau zu verlagern oder Kostensenkung durch erweiterte Flexibilisierung der Arbeitszeiten zu erreichen. -Flexibilisierung hat sich zum Zauberwort der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Modernisierung etabliert. Flexible Arbeitsmarkte, eine flexiblere Handhabung des Arbeits- und Tarifrechts, flexible betriebliche Organisationsstrukturen und nicht zuletzt die Flexibilisierung der Arbeitszeiten sollen die Wettbewerbsfahigkeit deutscher Unternehmen erhohen.- Zudem gilt es, die Altersstruktur der Belegschaft und die Kapazitaten in Zeiten konjunktureller Schwankungen bedarfsgerecht zu steuern. Im Hinblick auf das hohere gesetzliche Renteneintrittsalter mit 67 Jahren und dem Wegfall der Altersteilzeit seit Beginn des Jahres 2010 wird auch die Finanzierung des Vorruhestandes immer wichtiger. Zeitwertkonten ermoglichen einen langeren Ausstieg aus dem Berufsleben und helfen somit bei der individuellen Lebensplanung ebenso wie fur die Gestaltung des personlichen Ruhestandsbeginns. Auerdem konnen sie in Zeiten der Krise eine Beschaftigungssicherung ermoglichen und betriebsbedingte Kundigungen verhindern. Somit bedienen Zeitwertkonten anders als kurzzeitige Arbeitszeitmodelle Flexibilitats-bedurfnisse, die uber den betriebsalltaglichen Bedarf hinausgehen. Gewurdigt wird diese Entwicklung durch die Reform des Gesetztes zur Verbesserung der Rahmenbedingungen fur die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen (-Flexi II-), das am 01.01.2009 in
 

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Contents

Grundlagen von Zeitwertkonten
11
Zeitwertkonten als Flexibilisierungsinstrument
37
Schlussbetrachtung
49
Literaturverzeichnis
xiv
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Common terms and phrases

7b SGB Altersteilzeit AltTZG angesammelte Guthaben angesparte Guthaben angesparte Wertguthaben Arbeitgeber und Arbeitnehmer Arbeitgeberbeiträge Arbeitnehmer Arbeitsentgelt Arbeitsfreistellungen Arbeitslebens Arbeitslohn Arbeitsplatz Arbeitszeit Arbeitszeitflexibilisierung Arbeitszeitkonten Auflösung und Auszahlung Auftragslage ausgezahlt Ausscheiden aus Altersgründen Ausstieg Auszahlung des Wertguthabens Auszeit Autor Behandlung von Zeitwertkonten Beschäftigte Beschäftigung besteht betriebliche Altersversorgung betriebsbedingte Kündigungen Betriebsvereinbarung BMF-Schreiben bspw Bundesagentur für Arbeit Buttler und Keller Deutsche Rentenversicherung Bund Direktversicherung Einbringen Einführung von Zeitwertkonten Einzahlung EStG Fall Flexi II-Gesetz Flexibilisierung der Arbeitszeit Freistellung Freistellungsphase Gehaltsbestandteile gesetzliche Gestaltende Steuerberatung große Gothaer-Zeitwertkonten-Studie Hierbei Höhe Insolvenz Insolvenzsicherung Jahr Jahresarbeitszeitkonto Kautionsversicherung Kümmerle und Buttler Kurzarbeit Kurzarbeitergeld Kurzzeitkonten Langzeitkonten Langzeiturlaub Lebensarbeitszeit Lebensarbeitszeitkonten lohnsteuerliche Mitarbeiter möglich nachgelagerten Besteuerung Partizipationsmodell personalpolitischen Phasen Pradl Prozent der befragten Rahmen Rahmenbedingungen Regelungen Renteneintrittsalter Sabbatical Sebsatian SGB IV somit sowie sozialversicherungsrechtliche steuerliche Störfall Tarifvertrag Überstunden Übertragung Verbeitragung Vereinbarung vertraglich vereinbarten Arbeitszeit Vertrauensarbeitszeit Verzinsung vorzeitigem Ausscheiden vorzeitigen Ruhestand Wertguthabenvereinbarung Wertkontenmodell Wertkonto Zeitwertkonten als Flexibilisierungsinstrument Zeitwertkontenmodelle Ziele

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