Ziele und Aufgaben des Supply Chain Management

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GRIN Verlag, 2007 - 68 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik, Note: 2,0, Philipps-Universitat Marburg, 31 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziele und Aufgaben des Supply Chain Management Supply Chain Management stellt die ganzheitliche Betrachtungsweise der Wertschopfungskette dar. Steigender Wettbewerbsdruck und neue Rahmenbedingungen erzwingen, die Wettbewerbsfahigkeit nicht mehr ausschlielich im Einzelunternehmen, sondern in der kompletten Wertschopfungskette zu betrachten. Galt die Logistik fruher als reine Transportfunktion, so hat sie sich in den vergangen Jahren zu einer weit umfassenden flussorientierten Querschnittsfunktion gewandelt. Supply Chain Management wurdigt diese Veranderung von der Funktionssicht hin zur Prozessorientierung und stellt im wesentlichen auf die Verbesserung von Kosten, Zeit und Qualitat ab. Dies bedeutet, einen ganzheitlichen Ansatz auszuwahlen, der von Rohstofflieferanten uber die verschiedenen Zwischenprodukte/-prozesse bis hin zu Endkunden samtliche wertschopfende Stationen untersucht und gegebenenfalls optimiert. In den nachfolgenden Abschnitten wird die moderne Logistikkonzeption als Fuhrungskonzeption vorgestellt. Ferner wird der "Bullwhip-Effekt" als weitreichend verbreitetes Problem erlautert und als Losung dessen, sowie als Verbesserung der flussorientierten Betrachtungsweise innerhalb von Wertschopfungsketten, der Supply Chain Management Ansatz vorgestellt. Im Fokus stehen die Ziele, sowie die Aufgaben auf normativer, strategischer und operative Ebene. Der Supply Chain Ansatz versetzt Wertschopfungsketten so in die Lage, Synergieeffekte fruhzeitig zu nutzen und die Wettbewerbsfahigkeit zu optimieren. Supply Chain Management ist mit seinen weitreichenden Verbesserungs- und Ausbaupotentialen mehr als nur eine temporare Stromung, sondern eine Konzeption, die der modernen globalen arbeitsteiligen Unternehmensumwelt Rechnung tragt.
 

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Abbildung Abstimmung Aufgaben des Supply Bedeutung benötigt Bereich bestellen beteiligten Unternehmen Bleicher Branchen Bullwhip-Effekts Busch/Dangelmaier 2004 Chain Management Quelle Corsten Distribution Durchlaufzeiten effizienter Eigene Darstellung Endprodukte Entwicklung F&E Abteilung Gestaltung Göpfert GRIN Verlag Hohe Horizontale Kooperationsformen Informations Informationsflüsse Kapazitätsplanung Kernkompetenzen komplette Wertschöpfungskette Kooperation kooperierende Koordination Kosten Kosteneinsparungen Kuhn/Hellingrath 2002 Kunden Kundenorientierung Kundenwunsch Kundenzufriedenheit Lagerbestand Lagerkosten langfristig Logistik META Group Modularisierung Nachfolgende Grafik Nachfrage normativer Ebene Oberbegriffe des Zielsystems Oberzielen online operative Ebene operativen SCM optimale Orientierung am Endkunden Ossimitz Peitscheneffekts und Gegenmaßnahmen Pfohl Piontek Problem Produkt Produktion Produktionssteuerung Prozessoptimierung Prozessorientierung Qualität Qualitätsvorteile reine Transportfunktion Rohstofflieferanten SC-Partner Schnittstellen SCM Ansatzes SCM Konzept Seuring somit sowie strategische Allianzen strategische und operative strategischen SCM Struktur einer mehrstufigen Stufen Supply Chain Management Supply Chain Struktur Tabelle Transparenz Umsetzung unternehmensübergreifender Verbesserung Verbesserungspotential verschiedenen Vertikale Kooperationsformen Vision Vorgaben Warenfluss Wertkette Wertschöpfung Wertschöpfungsstufe Wettbewerbsfaktoren Wettbewerbsvorteile Wildemann Zeitreiber Zeitvorteile Zertifizierungen Ziele des SCM Ziele und Aufgaben Zielformulierung Zulieferer

Popular passages

Page 1 - Führungsansatz zur Entwicklung, Gestaltung, Lenkung und Realisation effektiver und effizienter Flüsse von Objekten (Güter, Informationen) in unternehmensweiten und -übergreifenden Wertschöpfungssystemen.
Page 20 - Die Funktion des operativen Managements besteht darin, die normativen und strategischen Vorgaben vollziehend in Operationen umzusetzen.
Page 2 - Während bislang die einzelnen Bereiche weitgehend losgelöst voneinander standen, werden im Supply Chain Management die Verbesserungspotenziale an den Schnittstellen, sowohl unternehmungsintern als auch netzwerkgerichtet, aufgedeckt.
Page 21 - Supply Chain Management versteht sich als eine strategische, kooperationsorientierte und unternehmensübergreifende (=integrationsorientierte) (Logistik-) Managementkonzeption, die zu einer Verbesserung der Logistikleistung auf allen Stufen der Supply Chain führt".
Page 20 - Das Ziel des operativen SCM ist die Bestimmung von Lieferterminen, dh die Schaffung der Basis für ein ATP (Available To Promise), sowie die Ermittlung der zu produzierenden und zu bestellenden Mengen mit den zugehörigen Terminen. Hier wird der Bedarf (Demand) mit dem Angebot/Versorgung (Supply) abgeglichen."51 Die operative Ebene zielt auf die praktische Umsetzung der in normativer und strategischer Ebene manifestierten Ziele.
Page 10 - Übergang von einer auftragsneutralen (Push) zu einer auftragsbezogcncn (Pull) Fertigung/Distribution dar. Die Reaktionszeit der Stufen ist in Tagen (d) dargestellt. Gezeigt ist auch das Aufschaukeln der Variabilität der Nachfrage.
Page 20 - Management ist es, neue Märkte zu erschließen, neue Produkte zu entwickeln und die nötige logistische Infrastruktur zu schaffen. Hierunter fallen Entscheidungen über unterschiedliche Distributionskanäle,. ...sowie Standorte für die Produktion und Distribution."50 Möchte man eine "direkte Form" (Kunde tritt direkt an den Hersteller) oder eine indirekte Form der Distribution (Verkauf geschieht über zwischengelagerte Händlerstufe).
Page 16 - Literatur unbestritten ist, dass die Logistik für das Verständnis des Supply Chain Managementkonzepts einen Erklärungsansatz liefert.

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