Ziele des Föderalismus - Was bringt eine bundesstaatliche Organisation?

Front Cover
GRIN Verlag, Aug 2, 2005 - Law - 32 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Jura - Öffentliches Recht / Staatsrecht / Grundrechte, Note: 10 (vollbefriedigend), Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Juristische Fakultät), Veranstaltung: Seminar "Probleme und Reform des Bundesstaates", 36 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Unter allen Staatszielbestimmungen die das deutsche Grundgesetz nennt, ist die Bundesstaatlichkeit die einzige, die durch Art. 79 Abs. 3 GG eine doppelte Verankerung in der Verfassung für sich beanspruchen kann. Dennoch hat es die föderale Ordnung schwer, die gleiche Anerkennung unter der Bevölkerung zu erreichen, wie etwa die Gebote der Demokratie oder der Rechtsstaatlichkeit. Dabei hat der Föderalismus einen hohen Traditionswert. Viele Staatsgebilde auf deutschem Boden hatten mehr oder weniger starke föderale Tendenzen. Doch Traditionspflege allein kann eine Staatsausformung nicht legitimieren. Sie muss sich vielmehr ständig neu beweisen. Die Bundesstaatlichkeit kann sich dieser Herausforderung stellen, denn ihre Vorzüge zeigen sich in einem hohen Potential an Freiheitssicherung und Bürgernähe, sowie schlicht in der Art und Weise der Staatsorganisation. Vor allem in Zeiten des Wandels durch Reformen ist es unverzichtbar, sich die ursprünglichen Ziele des Föderalismus, die gleichzeitig seine Vorteile darstellen und auch heute unverändert aktuell sind, zu verdeutlichen. Denn nur wenn man das Ziel kennt, ist der Weg dorthin sinnvoll optimierbar.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Allg Autonomie B.IV Begriff des Föderalismus belässt bewirkt Bund und Ländern Bundesrates Bundesrepublik Deutschland bundesstaatlichen Ordnung Bundestreue Chancen des Föderalismus Constantin Frantz Dante Alighieri dern Deuerlein Deutsche Bund Deutsches Staatsrecht DÖV DVBl Effektivität effiziente Effizienzgesichtspunkte Einheit durch Vielfalt Einheitsstaat einzelnen Experimentierfelder Föderalismus im Wandel Föderalismus in Deutschland Föderalismus und Demokratie Föderalismus und Freiheit föderalistische Ordnung föderalistische Strukturen föderative Elemente Frantz Ganzen Gesamtstaat Gesellschaft gesteigerte gleichzeitig Glieder Gliedstaaten HdBDSRI horizontalen Gewaltenteilung Idee Individuum Instrumente des Föderalismus Isensee katholische Soziallehre Kimminich kleinen Einheiten Kompetenzen Kompetenzverteilung Konflikte kulturelle Mehrheit Menschen Minderheiten Modell Möglichkeit muss Ordnungsidee Partikularismus Partizipation Philosophie des Föderalismus Philosophie und Instrumente Prinzip Prozess Recht und Staat regionaler Ebene römische Reich Sachnähe Selbstständigkeit Selbstverantwortung siehe Sinne Smend soll Staatsaufbau Staatsgewalt Staatslehre staatsorganisatorische Staatsrecht Subsidiarität Subsidiaritätsprinzip System Toleranz Überschaubarkeit Übersichtlichkeit Verfassungsrecht Verhältnis vertikalen Gewaltenteilung Vorteile Weber-Fas Wettbewerb Wettbewerbsföderalismus wichtigen Wipfelder wohl Zentralismus Ziel des Föderalismus Zielsetzungen des Föderalismus Zippelius zweite Kammer

Bibliographic information