Ziele für Unterricht und Schule in der Informations- und Wissensgesellschaft

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GRIN Verlag, Nov 16, 2004 - Education - 15 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1, Universität Osnabrück, Veranstaltung: Kompaktseminar Grundlagen und Grundfragen der Medienpädagogik, 8 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgende Abhandlung befasst sich hauptsächlich mit zwei Fragen, die sich vor diesem Hintergrund stellen: 1. Welche Schwierigkeiten entstehen für den Einzelnen in einer solchen Informationsgesellschaft - vor allem angesichts der „medialen Revolution“, die vollkommen neue Wege der Recherche und des Informationstransportes bietet? 2. Wie soll die Schule auf die Herausforderungen einer Informations- und Wissensgesellschaft reagieren, um dem Anspruch einer Bildungsanstalt gerecht zu werden, die auch bezug zur aktuellen Außenwelt nimmt und nicht nur reines Faktenwissen vermittelt? Das schwerwiegendste Problem angesichts der Neuen Medien und Informationstechnologien besteht laut Tulodziecki und Herzig darin, „dass Kinder und Jugendliche und Erwachsene in unserer Gesellschaft mit vielfältigen und divergierenden Informationen konfrontiert werden“. Diese „divergierende Vielfalt von Informationen erschwert die Orientierung“. Ebenso wie Tulodziecki/Herzig stellt auch der Pädagoge Werner Sacher die Frage, was für Entwicklungen und Probleme in Anbetracht der blühenden Medienlandschaft auf die Schule zukommen. Er denkt speziell an die immer leistungsstärker werdende Computertechnologie und aufwendige Lernsoftware, wenn er meint: „Die radikalste Vermutung geht dahin, dass Schule durch Multimedia verdrängt werden könnte, weil die elektronischen und virtuellen Lehrer die realen menschlichen Lehrer ersetzen oder weil Lernen überhaupt überflüssig wird.“ Auf diesen durchaus interessanten und wichtigen Aspekt der Medienentwicklung wird hier jedoch nur am Rande eingegangen: Denn zum Einen umfasst diese Problematik weit mehr als das hier behandelte Thema der Informationsgesellschaft; zum Anderen bietet auch das Problem der Orientierungslosigkeit bereits erste Antworten auf Sachers Frage: „Machen Multimedia die Schule überflüssig?“.
 

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