Ziele und inhaltlich instrumentelle Ausgestaltung von Nachhaltigkeitsberichten in Ergänzung zur Lageberichterstattung

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GRIN Verlag, Jan 20, 2006 - Business & Economics - 95 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena, 75 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren erfolgte eine rasante Veränderung der Umwelt deutscher Unternehmen. Durch Internationalisierung und Globalisierung verschärfte sich der Wettbewerb von Unternehmen auf dem Kapitalmarkt um Eigen- und Fremdkapitalgeber immens. Mangelnde Unternehmensberichterstattung, die sich nahezu ausschließlich auf Finanzgrößen und eine vergangenheitsorientierte Betrachtung bezog, führte häufig zu Informationslücken seitens der Kapitalgeber. Fehleinschätzungen des Unternehmenswertes und daraus resultierende Fehlinvestments waren die Folge dieses Berichterstattungssystems. Aus diesem Grund erfolgte am 6. März 1998 eine Erweiterung des Kontrollsystems des deutschen Aktien- und Handelsrechts durch das KonTraG, so dass sich daraufhin der Anspruch auf Risikoberichterstattung im Lagebericht neu definierte.3Um den gewachsenen Informationsbedürfnissen der Anspruchsgruppen eines Unternehmens noch besser zu entsprechen, erweiterte der Gesetzgeber die Lageberichterstattung am Ende des Jahres 2004 durch das Bil-ReG. Nunmehr muss auch über zukünftige Chancen sowie über nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wie für die Lage bedeutende Umwelt- und Arbeitnehmerbelange im Lagebericht informiert werden. Vor dem Hintergrund dieser Veränderungen muss gefragt werden: Reicht die derzeitige Lageberichterstattung aus, um die langfristige Stabilität des Unternehmens glaubhaft zu kommunizieren? Denn an dieser sind die Stakeholder eines Unternehmens letztlich interessiert, wenn davon ausgegangen wird, dass die langfristige Sicherung der Unternehmensexistenz Grundlage für die langfristige Sicherung der Ansprüche der Stakeholder ist. Eine internationale Entwicklung, die diesen Ansprüchen gerecht zu werden versucht, erfolgt in der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Sie wird auf freiwilliger Basis vorgenommen und soll objektiv die ökonomischen, sozialen und ökologischen Auswirkungen des unternehmerischen Handelns vermitteln. Mit Nachhaltigkeitsberichten werden jedoch nicht nur die Akteure des erwähnten Kapitalmarkts angesprochen, obwohl die „financial community“ laut einer Untersuchung von Klaffke und Krick eine wichtige Zielgruppe der Nachhaltigkeitsberichterstattung darstellt.
 

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Abbildung Adidas-Salomon Anspruchsgruppen Aspekte Asymmetrische Informationen Auswirkungen Balanced Scorecard BASF Berichterstattung Berichts Berichtsadressaten Betapharm betrieblichen Planungs bezüglich BilReG bspw Bungartz Cashflows Chancen und Risiken Cross-Impact-Analyse Darstellung derzeitigen Lageberichterstattung deshalb diesbezüglich e.V. Hrsg Eigenkapitalgeber entscheidungsrelevant Entwicklung Entwicklungstendenzen ersten finanzielle Fremdkapitalgeber fristige Stabilität Gestaltungsfeld Global Reporting Initiative GRI-Richtlinien Henkel KGaA Informationen Informationsasymmetrien Informationsbedürfnisse der Stakeholder Informationslücke informationsökonomischer Inhalte von Nachhaltigkeitsberichten Instrument Investitionen Investoren Kapitalgeber Kapitalkosten Kennzahlen Kennzahlensystem Kontrollstruktur Kosten Kunden Lagebericht langfristige Stabilität Leistungsindikatoren Management Maßnahmen müssen nachhaltige Unternehmenspolitik Nachhaltigkeitsbe Nachhaltigkeitsgesichtspunkten Ökoeffizienz-Analyse ökologische und soziale ökonomische Online im Internet operative Perspektiven positiv potentielle Prinzipien der Nachhaltigkeitsberichterstattung Produkte quantitativer Rappaport relevant Rendite Reporting Initiative Hrsg Residualwert Richtlinien Schaltegger Schlüsselfaktoren Shareholder Value Signal soll sollte sowie soziale und ökologische Stabilität des Unternehmens Stakeholder des Unternehmens Stakeholder eines Unternehmens Stakeholderinteressen Szenarioanalyse ternehmens Transparenz umfassenden Umsetzung Umweltbericht Unternehmensverhalten Unternehmenswert unternehmerischen Handelns Werttreiber Werttreiber des Unternehmenswertes wichtigsten wirtschaftlichen Wirtschaftsprüferkammer Ziele und Strategien Zukunft zukunftsbezogene Zukunftsfähigkeit

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