Zielgruppengerechte Gesundheitskommunikation: Akteure - Audience Segmentation - Anwendungsfelder

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Reinhold Roski
Springer-Verlag, Feb 17, 2009 - Language Arts & Disciplines - 363 pages
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Das Gesundheitssystem be'ndet sich praktisch im Umbruch und konzeptionell in einem Paradigmenwechsel. Alterung der Gesellschaft, steigende Morbidität, wachsende Kosten der medizinischen Versorgung und die aktuellen wirtscha- lichen Rahmenbedingungen erhöhen den Druck auf alle Akteure: E'zienz, E'ektivität und Qualität des Gesundheitssystems müssen signi'kant verbessert werden. Gleichzeitig gewinnt Gesundheit eine immer größere Bedeutung für die Lebensführung und ist ein stark wachsender Markt. In der Umorientierung des Gesundheitssystems hin zu mehr Markt und Wett- werb nehmen Versicherte und Patienten die zentrale Stellung ein. Sie sollen als mündige Partner an ihrer Gesundheit mitwirken, eigenverantwortlich die besten Angebote sowie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis erkennen und auswählen. Es wird erwartet, dass sie durch ihre Nachfrage die Angebote und die Qualität der Gesundheitsversorgung steuern. Dazu brauchen sie die relevanten Infor- tionen, sie müssen sich mit ihnen auseinandersetzen, sie verstehen, Entsch- dungen für ihre Gesundheit tre'en und ihr Verhalten nachhaltig danach ausrichten. Gefragt ist der aufgeklärte und in Gesundheitsfragen kompetente Mensch. Das ist ein Anspruch, dem verschiedene Gruppen von Versicherten und Pa- enten unterschiedlich gut entsprechen können und entsprechen wollen. Aber alle brauchen eine Gesundheitskommunikation, die ihren jeweiligen Bedürfn- sen, Einstellungen und Präferenzen, ihren Voraussetzungen, Erwartungen und Ansprüchen, ihren Vorstellungen, Gewohnheiten und ihrem Verhalten gerecht wird. Nur dann kann das Empowerment der Versicherten und Patienten gelingen.
 

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Contents

Berlin Oktober 2008
3
PeterErnst Schnabel
33
Susan Borch und Sandra J Wagner
59
Anja Schweitzer und Christian Bock
89
Reinhold Roski und Stephan Schikorra
107
Werner Felder
133
Michael Scholl
153
Jutta Räbiger
169
Hilda Bastian Diedrich Bühler und Peter T Sawicki
183
Elisabeth Pott
199
er Sandra BraunGrüneberg und Karin Wagner
219
Günter Meyer
239
Thomas Ecker KlausJürgen Preuß und Reinhold Roski
263
Thomas Norgall
289
MarieLuise Dierks und Gabriele Seidel
309
Copyright

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Common terms and phrases

Akteure aktiv Alter ambulanten Analyse Angebote Anspruch Anteil AOK Berlin Apotheker Ärzte aufgrund Barmer Bedürfnisse Befragten Beispiel besonders Business Marketing BZgA chronisch Kranke Cluster deutlich Deutschland Dierks Disease-Management-Programme DMPs eher eigenen Empowerment Entscheidungen Ergebnisse ersten Evaluation evidenzbasierten Marketings evidenzbasierten Medizin Experten Gemeinsamen Bundesausschusses Gesellschaft Gesundheit gesundheitlichen Gesundheitsbildung Gesundheitsförderung Gesundheitsinformationen Gesundheitskommunikation Gesundheitskompetenz Gesundheitswesen große Gruppen häufig Health Herausforderung hohe Hrsg individuellen Informationen Informationsquellen informiert insgesamt integrierten Versorgung Interesse Internet IQWiG Jahren jeweiligen Kampagne Klinik Klinikum Kommunikation Kompetenz konkrete Kontrollüberzeugungen Konzepte Kostenträger Krankenhäuser Krankenversicherung Krankheit Kriterien Kunden Kundengruppen Kundenwert Lebensstile Leistungen lichen Management Markt Maßnahmen Medien Medizin Medizinischen Hochschule Hannover Menschen möglich muss neuen Nutzen Patientenrechte Patientenuniversität Personen Pflege Pflegedienst Pharmaunternehmen potenziellen Prävention Produkte Programm Qualität Qualitätsbericht Qualitätsmanagement Rahmen relevanten Segment Segmentierung Social Marketing sollte sowie Stakeholder stark Strategien strukturierten Qualitätsberichts Themen Unternehmen unterschiedliche Verlag verschiedenen Versicherten und Patienten Versorgungsforschung viele wenig Werbung wichtig Wirtschaftlichkeit Ziele Zielgruppen

About the author (2009)

Prof. Dr. Reinhold Roski lehrt Wirtschaftskommunikation an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) und leitet das Executive MBA-Programm in Health Communication Management. Er ist Herausgeber der Fachzeitschrift „Monitor Versorgungsforschung“.

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