Zitat und Plagiat – Phänomene der Intertextualität

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GRIN Verlag, May 15, 2007 - Literary Criticism - 19 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Sonstiges, Note: 2, Universität Leipzig, Veranstaltung: Intermedialität/Intertextualität, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Zeitalter der schnellen Karrieren und des Internets ist der Mensch einem enormen Druck ausgesetzt. Dem Druck, gute Arbeit zu leisten und dies in einem möglichst engen Zeitrahmen zu schaffen. Wie in Kapitel 5 näher erläutert, könnte dies ein Grund für das häufige Auftreten von Plagiaten sein. Das Plagiat an sich ist auch das Thema dieser Arbeit. Es wird auf seine Differenzen zum Zitat hin untersucht. Ziel ist es, eine Abgrenzung zwischen Zitat und Plagiat zu finden, sofern dies möglich ist. Um in das Thema einzuführen, beschäftigt sich das erste Kapitel jedoch zuerst mit dem Phänomen der Intertextualität. Einige Grundgedanken werden aufgezeigt, um die Verbindung der Intertextualität mit dem Zitat und dem Plagiat zu konkretisieren. Im darauf folgenden zweiten Kapitel wird das Zitat näher untersucht. Es werden Definitionen und Einordnungsversuche genannt und auf die Arten der Markierungen eingegangen. Auch der rechtliche Aspekt findet eingangs Beachtung. Kapitel 3 widmet sich den Plagiaten in gleicher Weise, was in Kapitel 4 zu einer Gegenüberstellung von Plagiaten und Zitaten führen soll. Ein Exkurs zu den Plagiaten in den elektronischen Medien findet im nächsten, dem fünften Kapitel statt. Dort werden auch einige Gründe aufgezeigt, die einen Autor zu der Tat des Plagiierens bewegen könnten. Die Arbeit findet ihren Abschluss in einer Zusammenfassung. An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass der Schwerpunkt dieser Arbeit auf den wissenschaftlichen Texten liegt. Obwohl Zitate und Plagiate auch in der Musik und der Kunst auftreten können, wird es sich hauptsächlich um Texte aus der Wissenschaft und teilweise auch der Literatur drehen, da diese, wie in Kapitel 5 verdeutlicht wird, aufgrund des immensen Leistungsdruckes eines Studenten oder eines Wissenschaftlers und durch die Eigenschaften des Internets besonders gefährdet sind.
 

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Contents

I
2
III
4
IV
6
V
7
VI
9
VII
11
VIII
12
IX
13
X
14
XI
16

Common terms and phrases

Abgrenzung von Plagiat Allusion Anspielung Art der Markierung Aspekte einer rezeptionsorientierten Autor Begriff der Intertextualität Begriff Transtextualität besonders bibliographische Copyright Definition differenzieren drei traditionellen Formen Erkennungsmerkmal genannt Eva-Maria Jakobs explizit Fachaufsätzen des Englischen fremde Text fremden/eigenen Textmaterials erfolgt Gedanken gelesen Genette Gérard graphotextologische Markierungen Griffig Hinweis Hypertext Hypertextualität Hypotextes Implizite Markierungen Inhalte Internet Intertextualität in linguistischen Intertextualität in praesentia jeweiligen Kapitel kommt konkrete Prätexte könnte z.B. Kontext elektronischer Medien laut Holthuis linguistischen Fachaufsätzen literarischen Text Literatur auf zweiter modifiziert möglich muss Nebentexten Palimpseste Paraphrase Phänomen der Intertextualität Plagiat und Zitat Plagiate im Kontext Plagiierens Problemfall unbewusstes Plagiieren Produzent quasi-explizite Markierungen re-linearisierenden Referenzen referentielle Intertextualität Referenztext Rezipienten Studenten Susanne Holthuis Textmaterial erfolgt partiell Textmaterials erfolgt total Textpassagen Textproduzenten Textsorte Textvernetzung typologische Intertextualität Urheberrechtsgesetz UrhG Verweis verwen Wiedergabe fremden/eigenen Textmaterials Wissenschaft strengen Bestimmungen wörtliche Zitate wörtliche Zitieren unterliegt Zitat und Plagiat Zitate und Markierungen Zitation Zitationsmarker Zitatrechts Zitierens Zweck gebotenen Umfang

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