Zu: Sallust - "Bellum Catilinae"

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GRIN Verlag, 2008 - 84 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 1996 im Fachbereich Latein, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Ruprecht-Karls-Universit t Heidelberg (Seminar f r Klassische Philologie), Veranstaltung: Sallust - De coniuratione Catilinae, 82 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Catilina-Pro mium war seit jeher ein Stein des Ansto es: sei es durch den, wie D.C. Earl nachwies, f r Geschichtswerke spektakul r un blichen Beginn, der Sallusts Zeitgenossen sicher berrascht haben mu . Sei es dass Quintilian daran Ansto nahm und darin keinen Bezug zum eigentlichen Werk zu sehen schien, oder sei es, dass noch in heutiger Zeit daran Ansto genommen wird und Latinisten wie La Penna in der praefatio zum Bellum Catilinae nur ein Flickwerk von verschiedensten "abgedroschenen" Gemeinpl tzen griechischer Pro mienliteratur sah, Boissier jeglichen Zusammenhang zum Geschichtswerk bestreitet bis hin zu Willy Theiler, der glaubt, feststellen zu k nnen, da im Prolog "kein einziger selbst ndiger Gedanke zu finden sei." Sallust betritt mit der Historiographie pers nliches Neuland. In dem Pro mium zu seinem Erstlingswerk stellt er sich und sein Werk in einzigartiger Weise vor. Traditionelle Elemente wie Exordialtopoi, pro miale Suchformeln aus der Rhetorik zusammen mit individuellen Z gen wie Stil, Komposition dienen seiner stringenten Argumentation, die seine T tigkeit nicht nur rechtfertigen, sondern sie zugleich zu einer echt r mischen virtus erheben, mit der er pers nlichen Ruhm erstrebt. Auf diese traditionellen, f r das r mische Bewu tsein vorauszusetzenden Elemente soll im ersten Kapitel speziell eingegangen werden, die individuelle Realisierung soll in der Interpretation erfa t werden im Anschlu an einen berblick ber die Forschung zum Catilina-Pro mium im zweiten Kapitel. Zum Abschlu sollen die wichtigsten Publikationen zum Prolog des Bellum Catilinae aufgelistet werden.
 

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